Treffen netter Menschen Die Brühlotarchen sind früh dran

Brühl (das bei Köln, wie Volker immer wieder betont) war gestern, am 1.12.2018 spätestens ab 16:00 mal wieder der Hort des gepflegten Rhodanismus.

Da ich vor einigen Wochen Tickets für die Veranstaltung zu Perry Rhodan 3000 sowohl für mich, als auch für Ralf und Volker bestellt hatte, musste natürlich selbstverständlich und auf jeden Fall noch vor Februar eine persönliche Übergabe her. Solche wertvolle Dokumente  verschicken … nicht auszudenken … nein! Die Wichtigkeit der persönlichen Dokumentenübergabe lässt sich daran ablesen, dass Ralf von seiner Frau Heike begleitet wurde, die dankenswerterweise diese hübsche Erinnerungspostkarte anfertigte (Der wahre Grund für die Entzsche Komplettanwesenheit liegt natürlich ganz woanders, aber ich will nicht vorgreifen.):

Ralf Entz, Martin Ingenhoven und Volker Hoff – die drei von der Tankstelle, oder, wie Michael Marcus Thurner sie einst nannte: die Brühlotarchen

Die Tickets waren schnell verteilt, also konnte nach feinstem Essen die eigentliche Arbeit beginnen. Ralf und Heike waren ja beim letzten BrühlCon nur per Videoschalte aus den kanadischen Wäldern dabei. Umso schöner ist es, das Team wieder komplett zu haben. Schnell flogen die wildesten Ideen durch den Raum, wen man so alles einladen, und was man so alles anstellen könnte, um die Herzen der Rhodanisten auch beim 3. BrühlCon zu erfreuen. Gewisse Nebenwirkungen waren da nicht auszuschließen:

Nachdem wir uns also ordentlich ausgetobt hatten (kulinarisch wie kreativ) schob Volker in seiner unnachahmlichen Art nach: „Un‘ wat erzähle mer den Leuten jetz‘?“

Na, dann lassen wir mal drei Katzen für den 3. BrühlCon aus dem Sack:

Volker wird in der nächsten Zeit die Seite brühlcon.de (nur echt mit dem Umlaut) mal wieder neu tapezieren und anstreichen. Neben den von Volker betreuten Facebookaktivitäten, einem Twitter– sowie einem Instagramaccount gibt es dann eine zusätzliche zentrale Informationsverteilungseinrichtung, die alle Kanäle bündelt.

Der Verlag In Farbe und Bunt war so freundlich, uns eine ganze Reihe gedruckter Corona-Magazine zu überlassen. Diese besondere Auflage war nur auf der Phantastika in Berlin erhältlich. Alexandra Trinley hat hier schon etwas über die tolle Ausgabe 10/2018 erzählt. Unsere Exemplare wird es im Rahmen des BrühlQuiz zu gewinnen geben. Sicherlich kommen noch ein paar weitere attraktive Gewinne dazu.

Ralf blättert im gedruckten Corona-Magazin und denkt sich schon mal ein paar fiese Fragen aus.

Die gepflegte Mischung aus Stammtisch und Con wollen wir auch im Jahr 2019 wieder beibehalten. Nett schnacken, lecker essen und ein paar rhodanistische Programmpunkte, das planen wir auch am Samstag, den 14.09.2019 wieder. Zusätzlich wird es zum 3. BrühlCon ein Conbuch geben. Eine ganze Reihe von Beiträgen wurden schon zugesagt. Wer noch eine zündende Idee hat und etwas beitragen möchte, darf uns gerne noch anschreiben. Besonders freue ich mich, dass Raphael Schottel das Titelbild und eine Reihe von Innenillustrationen anfertigen wird. Raphael ist unter anderem für die Artworks des Perry-Rhodan-Fanpodcasts „Die dritte Macht“ bekannt. Für Satz und Layout des Conbuches konnten wir Heike Entz gewinnen. Passend zum kommenden Zyklus hat sich das Oberthema „Legenden“ herauskristallisiert.

Martin liest sich seit dem 1. Januar 2017 vom ersten Heft an durch die Perry-Rhodan-Heftserie und hat sich vorgenommen, mit dem Heftehaufen ein öffentliches Lesetagebuch zu führen.

Wenn er mit dem Kopf nicht im Weltraum steckt, stromert er mit seiner kleinen Familie durch die Eifel, das Universum und den ganzen Rest.

3. Perry Rhodan-BrühlCon am 14.09.2019 Ein Beitrag, frisch kopiert vom Zeitreisenden

Volker hat heute auf seinem Blog zum 3. BrühlCon eingeladen und er hat mir erlaubt, den Beitrag hier zu paraphrasieren:

Volker, ich und der Unsterbliche

Volker Hoff (der Zeitreisende), Ralf Entz und ich laden auch im Jahr 2019 zum 3. Perry Rhodan-BrühlCon nach Brühl (bei Köln) ein.

Nachdem der letzte BrühlCon am 15.09.2018 eine sehr gelungene Veranstaltung war, wollen wir uns am Samstag, den 14.09.2019 wieder um 18.00 Uhr im Brühler Wirtshaus (am Bahnhof) treffen und über die Welt von Perry Rhodan & Co. diskutieren, Neuigkeiten austauschen und möglichst viele neue PR-Fans kennenlernen.

Diesmal haben wir das gesamte Obergeschoss im Brühler Wirtshaus bereits fest reserviert und hoffen, dass wir die Teilnehmerzahl weiter erhöhen können!
Es wäre doch klasse, wenn in 2019 beim nächsten Treffen um die 50 Teilnehmer kommen würden 🙂
Wir würden uns riesig freuen, wenn wieder viele Autoren beim Treffen dabei wären!
Fest zugesagt haben jetzt schon die Autoren Dietmar Schmidt, Robert Corvus und der bekannte Science Fiction-Autor Phillip P. Peterson.

Ziel des Treffens ist es auch, jüngere Leserinnen und Leser für die größte Science Fiction-Serie der Welt zu begeistern.
Einen ausführlichen Bericht über den 2. BrühlCon kann man z.B. hier nachlesen.

Fahrtkosten und Verzehr wie immer auf eigene Kosten.
Die Anreise kann mit Zug (Treffpunkt direkt am Bahnhof) oder mit PKW erfolgen (es sind genügend kostenpflichtige Parkplätze direkt am Bahnhof vorhanden).

Wir freuen uns wieder auf ein intergalaktisches Treffen und können es kaum erwarten, euch alle im nächsten Jahr wiederzusehen! Wir werden natürlich wieder die ein oder andere Überraschung einplanen!

Wir werden zusätzlich noch in diesem Jahr eine eigene BrühlCon-Website freischalten.

Falls Ihr also bei diesem durch und durch galaktischen Treffen dabei sein möchtet (und euch noch nicht über Facebook angemeldet habt), schreibt kurz unten einen Kommentar rein. So können Volker und ich die Anmeldungen besser überblicken.

Wie immer bis dahin: galaktische Grüße von Volker, Ralf und Martin!

Martin liest sich seit dem 1. Januar 2017 vom ersten Heft an durch die Perry-Rhodan-Heftserie und hat sich vorgenommen, mit dem Heftehaufen ein öffentliches Lesetagebuch zu führen.

Wenn er mit dem Kopf nicht im Weltraum steckt, stromert er mit seiner kleinen Familie durch die Eifel, das Universum und den ganzen Rest.

Monatsrückblick – September 2018 Viel mehr Rhodan geht kaum noch

Der September 2018 war auf so vielen Ebenen mal wieder ein richtig rhodanistischer Monat. Sehr fein – aber der Reihe nach.

Das macht die Leserei

Im September kamen einige Dinge zusammen, die in einen wahren Leserausch mündeten. Nachdem ich ja Anfang September gut 100 Hefte hintendran war (beim inoffiziell erklärten Ziel von 64 Seiten pro Tag) und irgendwo im ersten Viertel des Schwarmzyklus feststeckte, kam mir „Mein Freund Perry“ von Ben Calvin Hary in die Finger. Ein großartiges Werk, das mein Lesefeuer wieder anfachte. In der Folge verschlang ich im September gut drei Hefte am Tag, wobei mir sicherlich auch eine fette Seuche zugute kam. Wenn Mann so im Bett dahinleidet, nur noch von Taschentüchern und Nasentropfen zusammengehalten, ist so ein Raketenheftchen recht schnell gelesen. Nach dem Schwarmzyklus folgten die Altmutanten und schließlich das kosmische Schachspiel. Damit habe ich am heutigen 638. Tag meiner Lesereise 649 Hefte gelesen.

Dazu kam noch einiges anderes Zeug, wie etwa drei Planetenromane, denen ich ab jetzt eine eigene Kategorie spendiert habe, ein paar Comics und noch zwei, drei andere Sachen.

Das lief im Blog

Der Umzug von Blogger zu WordPress liegt in den letzten Zügen. Ich habe in der Seitenleiste (oder unten für die Mobilleser) wieder den „Ich lese gerade Kasten“, der meist ein paar Tage zurückhängt. Außerdem habe ich an einem langen Abend endlich alle bisherigen Artikel sauber in Kategorien eingeordnet. Das erleichtert mir die suche nach manchen Sachen ein wenig.

Abschließend bliebe noch, die ganzen alten Artikel noch einmal sorgfältig auf ihre Formatierung zu prüfen. Die Importfunktion hat da gerade bei Bildunterschriften ein wenig Schluckauf. Aber das sind Details und der Winter kommt noch früh genug.

Das macht der Sammlungsaufbau

Ich hatte die großartige Gelegenheit, nahezu alle Planetenromane für meine Sammlung zu erwerben. Die fehlenden Romane habe ich hier gelistet. Ich bin froh, auf dem ColoniaCon die winzigen verbliebenen Lücken ein klein wenig zu gestopft zu haben. Der Rest findet nach und nach zu mir. Das Suchen ist ja das Schöne am Sammeln.

Für den Winter habe ich mir vorgenommen, die Hefte anderer Serien, die sich in den letzten zwei Jahren so als Beifang ergeben haben, ordentlich zu sortieren und auch hier einmal eine kleine Bestandsaufnahme zu machen. Aber, wie ich schon schrieb, der Winter kommt noch früh genug. (Dragon Heft 1 ist auch dabei. Das möchte ich unbedingt lesen, ein bisschen Vampirhorror, Maddraxe … so Sachen eben.)

Das passierte außerhalb meines Lesezimmers

Trotz hoffentlich erfolgreich und ohne Nullzeit-Deformator bekämpfter PAD-Seuche blieb noch einiges an rhodanistischen Aktivitäten in freier Wildbahn.

Am 5. September war der Unsterbliche inkognito in der Eifel. Ich hatte für unsere Dorfgrundschule Christian Humberg eingeladen, der den Kindern aus seinen Eifelabenteuern vorlas. Natürlich hatte der breit grinsende Schulelternbeirat zwei Raketentaschenhefte für Signaturen parat.

Zwei Wochen später stand der zweite BrühlCon an, der für mich ein bisschen Vorbereitung hier zu Hause (Volker hat die ganze Werbetrommelrührerei dankenswerterweise übernommen. Sehr großartig!) und einen ausgesprochen feinen Abend im Brühler Wirtshaus mit sich brachte. Wer nicht dabei war, oder in Erinnerungen schwelgen möchte, oder Interviews mit Uwe Anton, Kai Hirdt und Robert Corvus hören möchte, kann das seit neuestem beim Perry Rhodan Fanpodcast tun. Ein feiner Abend, an dessen Wiederholung im Jahr 2019 Volker und ich schon heftig überlegen. Wir warten im Prinzip nur noch darauf, dass Ralf aus Andromeda zurückkehrt. Dann gehts los.

Den rhodanistischen Abschluss des Monats setzte der gestrige ColoniaCon, eine gemütliche Veranstaltung mit fannischer Jugendclubatmosphäre, bei der ich viele Menschen endlich einmal (wieder) außerhalb des Internets traf. Außerdem gab es einen wundervoll sortierten Antiquariatsraum, in dem ich den Spagat aus Geldzusammenhalten und Planetenromanlückenschluss schaffte.

Sven Fesser, ich und Volker Hoff machten einen Wettbewerb im Blödgucken.
Blöd gucken können Volker und ich auch zusammen mit Markus Regler (Mitte) – Foto: Udo Moersch
Ben Calvin Hary präsentierte mir sein neues Buch

Martin liest sich seit dem 1. Januar 2017 vom ersten Heft an durch die Perry-Rhodan-Heftserie und hat sich vorgenommen, mit dem Heftehaufen ein öffentliches Lesetagebuch zu führen.

Wenn er mit dem Kopf nicht im Weltraum steckt, stromert er mit seiner kleinen Familie durch die Eifel, das Universum und den ganzen Rest.

BrühlCon für die Ohren Der Perry Rhodan Fanpodcast berichtet aus dem Wirtshaus

Den Perry Rhodan Podcast „Die dritte Macht“ habe ich ja schon mal empfohlen. Raphael, einer der Podcaster, war letztens mit seinem Tonaufzeichnungsgerät in Brühl und hat eine akustische Conversion veröffentlicht. Klingt richtig gut. Einfach mal reinhören.

Kai Hirdt, Robert Corvus und Uwe Anton kommen in der Folge natürlich auch zu Wort. (Zeichnung: Raphael Schottel)

Martin liest sich seit dem 1. Januar 2017 vom ersten Heft an durch die Perry-Rhodan-Heftserie und hat sich vorgenommen, mit dem Heftehaufen ein öffentliches Lesetagebuch zu führen.

Wenn er mit dem Kopf nicht im Weltraum steckt, stromert er mit seiner kleinen Familie durch die Eifel, das Universum und den ganzen Rest.

BrühlCon Nummero Zwo

Während ich diese Zeilen schreibe, kuriere ich gerade meine NachCon-Erkältung aus und wundere mich immer mal wieder, was aus einem netten Kommentar und einem Blogartikel so alles werden kann.

Am letzten Samstag war es soweit, der BrühlCon, dieses faszinierende Zwischending aus Stammtisch und Con ging in die zweite Runde und hat damit nach rheinischem Recht den Traditionsstatus erreicht. Nachdem ich mich im Vorfeld dieses mal nach außen hin eher zurückgehalten und hinter den Kulissen gewirbelt habe, hat Volker allerkräftigst die Werbetrommel gerührt, was dazu führte, dass wir ein halbes Dutzend Autoren begrüßen durften und dem Wirtshaus mehrmals um eine Raumänderung bitten mussten, weil Volker von immer mehr Anmeldungen berichtete. Doch der Reihe nach!

Der Tag begann für mich mit einer entspannt-anstrengenden Runde Sport, nachdem ich am Tag zuvor unsere Contüten gepackt hatte. (Jawohl, selbst der kleinste Con der Welt braucht Contüten. Herzlichen Dank deshalb an die Perry Rhodan Redaktion und die Sammlerecke, die uns mit Tüten und allerlei Füllstoff und Gewinnmaterial versorgt und unsere kleine Veranstaltung im Vorfeld beworben haben.)

Unser Wohnzimmer versprühte zwischenzeitlich einen ganz eigenen Charme.

Gegen 15:00 ging es mit vollgepacktem Auto gen Brühl, wo ich Volker traf, der mir beim Ausladen half. Das mit dem leeren Auto zerschlug sich dann aber innerhalb von Sekunden, da kurz darauf Ulrich auftauchte, und mir den Kofferraum voller Planetenromane stellte. Sehr großartig! (Lieber Ulrich, sobald ich wieder mengen kann, bekommen die Bücher ein würdiges neues Zuhause in meinem Regal. Ich freue mich jetzt schon auf die Lektüre.)

Wir hatten kaum alles ins Brühler Wirtshaus getragen, als schon die ersten Gäste eintrudelten – weit vor der Zeit. Darunter waren auch diese drei freundlichen Menschen:

Madeleine Puljic, Kai Hirdt und Dietmar Schmidt (v.l.n.r.)

Pünktlich gegen 18:00 konnte es dann losgehen. Nachdem wir Ralf Entz noch per Videoschalte aus Kanada kurz winkten, hatte Volker mich dazu ausersehen, die Gäste zu begrüßen und gleich ein wenig zu verwirren.

Wie das so eine Veranstaltung so an sich hat, bilden sich ja relativ schnell Grüppchen. Wer sich kennt, hockt zusammen, Autoren hier, Fans da. So geht das mal gar nicht!

Um die Gäste jeck zu machen und die Menge ein wenig zu durchmischen, hatten wir uns ein kleines Quiz ausgedacht. Als Gruppenköpfe bestimmte wir je zwei der anwesenden Autoren, zu denen dann jeweils 11 bis 12 Gäste zugelost wurden. Im Team „Woolver“ spielten die „Namenszwillinge“ Dietmar Schmidt und Dieter Bohn. Männer, die mit Bart einfach noch besser aussehen, bildeten das Team „Mehandor“ – Kai Hirdt und Uwe Anton. Und aus offensichtlichen Gründen traten im Team „Matten-Willy“ Madeleine Puljic und Robert Corvus (der natürlich auch ohne Bart ganz fabulös ausschaut) an.

Nach einigen Aufwärmfragen ging es tief in die Rhodanhistorie. Beispiele für Fragen gefällig? Gern:

Welche Formulierung stammt nicht aus einem Perry Rhodan Romanheft?

a) „Welches kosmische Spiel wurde da gespielt?“
b) „… ein vollkommener Wurf in einem kosmischen Kegelspiel.“
c) „Ihr Problem war ein anderes. Das Spiel. Ein kosmisches Schachspiel …“

oder auch speziell für Robert Corvus:

Wie lautet der Titel von Band 5000, wenn es nach den Worten Andreas Eschbachs vom Weltcon 2011 geht?

Ein nettes kleines Späßchen, nach dem wir uns lecker Essen aus der Brühler Wirtshausküche widmeten und die Gespräche ihren Lauf nahmen. Jeder quatschte mit jedem, die Autoren geben fleißig Autogramme, erzählten von ihrer Arbeit und standen für Fotos zur Verfügung. Genau so hatten Volker und ich uns das gedacht.

Udo Moersch und Robert Corvus (v.l.n.r. – Foto: Udo Moersch)
Die anwesenden Autoren beim Spontangruppenfoto – Kai Hirdt, Madeleine Puljic, Robert Corvus, Uwe Anton, Dieter Bohn, Dietmar Schmidt (v.l.n.r. – Foto: Udo Moersch)
Uwe Anton signiert einen seiner beiden Planetenromane (Foto: Udo Moersch)

Ein weiterer geplanter Programmpunkt – Premierenlesungen von Kai und Uwe – mussten leider entfallen, da wir in unserem Raum nicht alleine waren und somit keine Mikroanlage aufbauen konnten. (Ziel für den nächsten BrühlCon: 50 Gäste. Dann sind wir da oben in dem Raum alleine.) Der guten Stimmung tat das keinerlei Abbruch. Bis nach Mitternacht blieben die letzten Gäste, um über den Unsterblichen und viele, viele andere Themen zu quatschen. Ich selbst war dann irgendwann sehr früh morgens daheim, nachdem wir mit zwei fleißigen Helfern alles wieder in mein Auto geräumt hatten und ich endlich ein wenig runtergekommen war.

Besonders hat mich gefreut, dass Raphael vom Perry-Rhodan-Podcast „Die dritte Macht“ da war. Ein Mann der für O-Töne kam und mit Interviews nach Hause ging. Ich bin gespannt auf die Folge über den BrühlCon.

„Möchtegerninterviewer bedrängt Autor mit seinem imposanten Gerät.“ (Foto: Udo Moersch, Bildunterschrift: Raphael Schottel)

Natürlich kann es unsere kleine Veranstaltung nicht mit den großen Cons in Köln und München aufnehmen. Das wollen wir auch gar nicht. Mir hat es große Freude gemacht, mit Menschen einmal länger zu quatschen, als das auf den prominenten Veranstaltungen mit vollem Programm in der Regel möglich ist, ohne in die Routine eines festen Stammtischs zu verfallen. Noch größere Freude hat mir bereitet, dass die anwesenden Raketenheftverrückten das offenbar ähnlich gesehen haben.

Die Rückmeldungen am Ende des Tages und am nächsten Morgen lassen leider nichts anderes zu, als einen dritten BrühlCon in ganz ähnlichem Rahmen für 2019 anzupeilen.

Spät am Abend konnten dann auch Volker und ich das beliebteste Fotomotiv des Abends kapern.

P.S.: Antowrt b stammt aus dem Roman Terror von Dan Simmons und Band 5000 heißt „Das Imperium der Mausbiber“

 

Update 30.09.2018

Wer den BrühlCon nachhören will, kann das gerne bei der dritten Macht tun. Sehr hörenswert.

(Zeichnung: Raphael Schottel)

Martin liest sich seit dem 1. Januar 2017 vom ersten Heft an durch die Perry-Rhodan-Heftserie und hat sich vorgenommen, mit dem Heftehaufen ein öffentliches Lesetagebuch zu führen.

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Post von Uwe Anton

Bei meinem Flug durch den Schwarm stieß ich in Heft 538 – Die Panikmacher auf den Leserbrief einer im Perryversum nicht ganz unbekannten Person.

Ein fünfzehnjähriger Uwe Anton blickt auf die ersten 500 Heftromane zurück. – (c) 1972, Pabel Moewig Verlag

Uwe Anton (geb 1956) schrieb im Jahr 1971 diesen Leserbrief, da ihm der Cappins-Zyklus offenbar nur bedingt gefiel und er dafür die Meister der Insel verehrte.

Wie Uwe Anton oder andere Autoren heute über diese Zyklen denken, wäre sicherlich nicht ganz uninteressant zu erfahren. Eine gute Gelegenheit dazu bietet der BrühlCon am 15.9.2018 ab 18:00 im Brühler Wirtshaus.

Volker und ich laden zum zweiten Mal zu dieser kleinen Mischung aus Stammtisch und Con ein, zu der bis jetzt um die 30 Leute zugesagt haben. Wer kommt, sollte kein großartiges Programm erwarten, obschon wir so zwei drei Programmpünktchen in der Hinterhand haben. Im Vordergrund soll die gemeinsame Fachsimpelei über den Unsterblichen und seine Kumpels sowie das Leben und den ganzen Rest stehen.

Wir freuen uns besonders, dass außer Uwe Anton noch Kai Hirdt, Madeleine Puljic, Dietmar Schmidt, Dieter Bohn und Robert Corvus zugesagt haben. Außerdem hat Phillip P. Peterson, der Autor von Paradox und Flug 39 sein Kommen angekündigt.

Eintritt nehmen wir keinen, dafür zahlt jeder sein Essen und seine Getränke selbst. Wer noch dazu stoßen möchte, hinterlässt hier oder bei Volker einen Kommentar, damit wir dem Wirt eine ungefähre Angabe über die zu erwartenden Raketenheftfreunde machen können. Das Wirtshaus ist direkt im Bahnhof, also perfekt mit der Bahn zu erreichen. Für Autofahrer steht ein großer (kostenpflichtiger) Parkplatz zur Verfügung.

Volker und ich freuen uns wieder auf einen feinen entspannten Abend mit einem regen Austausch zwischen Fans und Autoren bei lecker Kölsch und Essen.

Martin liest sich seit dem 1. Januar 2017 vom ersten Heft an durch die Perry-Rhodan-Heftserie und hat sich vorgenommen, mit dem Heftehaufen ein öffentliches Lesetagebuch zu führen.

Wenn er mit dem Kopf nicht im Weltraum steckt, stromert er mit seiner kleinen Familie durch die Eifel, das Universum und den ganzen Rest.

Eine Art Monatsrückblick für den Juli 2018

Nun ist es schon Mitte August, da sollte ich mal ein wenig über den Juli schreiben, oder?

Also, der Heftehaufen hat Urlaub, um es mal kurz auszudrücken. Nach einigen wundervollen Wochen mit meiner Familie, in denen das Lesen eher so Pause hatte, schloss sich eine Phase mit doch recht heißem Wetter an, die mich nicht unbedingt zum Lesen animierte. Viel mehr schaute ich nächtens die großartige Serie „Terror“, las anschließend das noch viel großartigere gleichnamige Buch von Dan Simmons (der mit den Hyperiongesängen), um mich danach ein paar Sachbüchern zur Katastrophe um die Franklin-Expedition zu widmen.

Bis auf Dan Simmons hat das alles herzlich wenig mit Science Fiction zu tun, schien mir aber für Temperaturen um die 40 °C eine angemessene Lektüre.

Danach passierte so dies und das, lauter Kleinigkeiten, die man gemeinhin als „Leben“ bezeichnet. Leider spielte Lesen, mal abgesehen von ein wenig „Detektiv Conan“ eine eher untergeordnete Rolle.

But there is hope!

Die erste Hälfte des ersten DORGON-Zyklus habe ich gelesen. Klasse Geschichte, allerdings tu ich mich mit dem Stil ein wenig schwer. Ich habe beschlossen, mit DORGON bis zum ColoniaCon zu pausieren, um mir dann dort den ersten Teil in der gedruckten und überarbeiteten Fassung zu leisten. Ich bin gespannt.

So, what next?

Ich habe das erste Drittel des Schwarm-Zyklus hinter mir, die nächsten Hefte liegen da und werden sicherlich noch im Laufe des August angefasst. Und außerdem ist da ja noch die Sache mit dem BrühlCon. Dieser nette kleine Abend im Brühler Wirtshaus, für das Volker ja schon mächtig die Werbetrommel gerührt hat. Wir erwarten eine ganze Reihe von Autoren und Autorinnen und freuen uns schon über zahlreiche Zusagen von Fans. Wer noch dazustoßen möchte, kann kurz hier oder bei Volker Bescheid geben, dann können wir dem Wirt in Brühl eine verlässliche Information zur Gruppengröße geben.

Wie immer gilt: Wir nennen das ganze Ding mit einem Augenzwinkern „Con“. Allerdings haben wir kein großes Programm (was nicht heißt, dass wir gar keins haben ;)). Vielmehr bietet sich an dem Abend die feine Gelegenheit, mal mit anderen Bekloppten Perry-Fans und Autoren ins Gespräch zu kommen. All das bei lecker Bierchen und feinem Essen.

Einladung zum 2. BrühlCon – Copyright VPM, 2018

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Die Sache mit dem BrühlCon

Einladung zum 2. Perry Rhodan BrühlCon

Aufmerksame Leser haben ja registriert, dass ich einst etwas Größeres hier ankündigte (zumindest bis in Ellerts Stammtischpost hat es dieser geheimnisvolle Satz geschafft.) Deshalb denke ich, dass ich das kurz aufklären sollte.

In der Tat hatte ich mit Stephanie Braun und Volker Hoff vor, ein BarCamp, also eine Veranstaltung, bei er die Teilnehmer ihr Programm selbst gestalten, rund um den Unsterblichen zu veranstalten. Das wäre etwas Neues in der Conszene gewesen und bestimmt spannend geworden.

Leider hat mir mein Gesundheitszustand im Frühjahr mal wieder eine ordentliche Grätsche verpasst, sodass ich, um nicht wieder auf die Schnauze zu fallen, meine Kräfte genau einteilen musste. Opfer dieser Einteilung ist leider auch das geplante BarCamp geworden, zudem wir bereits erste Gespräche geführt und Konzepte erarbeitet hatten. Aber was nicht geht, geht einfach nicht. Die Gesundheit ist wichtiger. Aber heute ist nicht alle Tage … und so weiter.

Eine Veranstaltung, die deutlich weniger Vorbereitungsaufwand erfordert, ist das von Volker bereits angekündigte und -geleierte Treffen im Brühler Wirtshaus. Obschon es sich genau genommen eher um einen Stammtisch handelt, werden wir nicht müde, diese kleine Zusammenkunft großspurig und mit der nötigen Ironie BrühlCon zu nennen.

Volker hat in seinem Blog schon eine Einladung ausgesprochen, der ich mich gerne anschließe. Wer kommen mag, kann das in den Kommentaren zu Volkers Blogpost kundtun. Wers lieber geschlossen mag, kann auch im Netzwerk mit dem weißen f auf blauem Grund sein Kommen ankündigen. Wir können dann besser planen und einen entsprechend dimensionierten Tisch bestellen.

Als Gäste zu unserem zweiten kleinen StammtischCon haben sich diesmal Robert Corvus, Stammgastautor (oder so), Dietmar Schmidt, (Miniserienautor) und Uwe Anton (Teamautor und Exexpokrat) angekündigt.

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Der Monat im Rückblick – März 2018

Jetzt ist der April schon fast zu einem Drittel rum, und ich komme heute erst zum Fazit für März. So ist das eben in bewegten Zeiten. Nichtsdestotrotz: hier ist mein März.

So lief die Leserei

Rhodanistisch bewege ich mich durch Olymp und die letzten Hefte des Cappins-Zyklusses. Nach einem Sprint im ersten Teil lasse ich es im zweiten Teil etwas langsamer angehen. Das liegt nicht nur an der völlig zerfahrenen Handlung ab der Zyklushalbzeit, vielmehr hat mir die Buchmesse einen Haufen spannender Bücher ins Regal geschwemmt, die mich auch brennend interessieren. Und selbst mein Tag hat nur 24 Stunden.
Also: Rhodan im Normalmaß und viel Ausgleichsliteratur – das war mein Lesemärz.

Das passierte im Blog

Die Bloggerei im März stand ganz im Zeichen der Leipziger Buchmesse, die ich in diesem Jahr zum ersten Mal besucht habe. Ausgestattet mit Telefon und Laptop tauchte ich in diese wunderbare Bücherwelt ein und schrieb jeden Tag auf, was mir persönlich widerfahren ist. Wer mag, kann ja hier mal loslesen.

Das machte der Sammlungsaufbau

Neben einigen Fanartikeln und signierten Heften sind mir gestern einige Terrahefte in den Schoß gefallen. Da die mir so richtig gut gefallen und das ja auch schon im April war, schreib ich demnächst was dazu, wenn ich die Beute detailliert gesichtet habe.

Martin liest sich seit dem 1. Januar 2017 vom ersten Heft an durch die Perry-Rhodan-Heftserie und hat sich vorgenommen, mit dem Heftehaufen ein öffentliches Lesetagebuch zu führen.

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Der Monat im Rückblick – Februar 2018

Der Februar ist vorbei; ich lese viel und schreibe wenig. Dafür läuft abseits der alten Erstausgabe einiges, was echt Spaß macht.

So lief die Leserei

Anfang Februar begann ich mit der Lektüre des Cappins-Zyklusses. Passend dazu warf mich eine heftige Erkältung vor Karneval auf die Bretter, was zu einem kleinen Lesemarathon führte. Die erste Zyklushälfte konnte ich fasziniert und in Rekordzeit abschließen. Seitdem herrscht wieder normales Lesetempo von einem Heft pro Tag. Dazu kommen Olymp und die aktuelle Erstausgabe. Bei NEO sammle ich die Hefte an und lese die Mironastaffel dann in einem Rutsch.


Das passierte im Blog

Mein persönlicher Februarhöhepunkt war das Gespräch mit Michael Pfrommer über sein „Andromeda-Backup“. Das Interview ist eigentlich nur das Destillat vieler langer, angeregter und sehr interessanter Plaudereien mit Michael. Ich bin auf die nächsten Romane gespannt. Ein paar Gründe mehr, im Sommer mit Volker zum GarchingCon zu fahren.
Außerdem bastele ich mit Stephanie und Volker an einer Sache für 2019, die richtig gut zu werden verspricht.

Das machte der Sammlungsaufbau 

Im Februar ist es mir gelungen, für wirklich dünnes Geld eine ganze Menge alter Planetenromane aufzutreiben. Obwohl ich in nächster Zeit nicht dazu kommen werde, sie zu lesen, schlug das Sammlerherz in mir höher, sodass ich daran nicht vorbeigehen konnte. 

Martin liest sich seit dem 1. Januar 2017 vom ersten Heft an durch die Perry-Rhodan-Heftserie und hat sich vorgenommen, mit dem Heftehaufen ein öffentliches Lesetagebuch zu führen.

Wenn er mit dem Kopf nicht im Weltraum steckt, stromert er mit seiner kleinen Familie durch die Eifel, das Universum und den ganzen Rest.