von Einem, der auszog, um 3000 Perry-Rhodan-Romane zu lesen

Schlagwort: TCE

Der G-man trifft das Mutantenkorps

Kurt Kobler -Bomben, Gangster und Mutanten

Lange Zeit war es hier ruhig, Corona, andere Maläste und Krankheiten bremsten mich aus, aber ich las weiter. Diesmal auf dem Nachttisch:

Kurt Kobler
Bomben, Gangster und Mutanten - Wir gegen die Individualverformer
Ein Crossover-Roman und eine Hommage an Jerry Cotton und Perry Rhodan
Januar 2022 - Terranischer Club Eden

Um es gleich vorweg zu schreiben: Der Autor hat mir ein kostenloses Rezensionsexemplar geschickt, das ich gern angenommen habe, weil ich die Frühzeit-Ausflüge des TCE und seiner Fanautoren wirklich gern mag. Da das ganze Heft nicht kommerziell ist, muss ich auch wohl nicht Werbung drüberschreiben.

Was steht drin?

Jerry Carbon ist ein G-Man, und damit einer der härtesten Ermittler der Stadt. Dummerweise haben es die Individualverformer, die durch die Eskapaden eines seltsamen Risikopiloten auf die Erde aufmerksam geworden sind, auf eine Atombombe abgesehen, die im Jahr 1971 (wir erinnern uns) nicht explodiert ist. Bei der Jagd nach der Waffe ist Carbon nicht allein, sondern bekommt Hilfe von Mitgliedern des rhodanschen Mutantenkorps. Und bei soviel geballter Kompetenz ist der Drops natürlich schnell gelutscht oder in unter 60 Seiten erledigt.

Feine Heftromankost für Freunde der Frühzeit beier Serien, den Jerry Carbon ist natürlich niemand anders als Jerry Cotton, der aber nicht so heißen durfte. Wurst!

Was hat mir den meisten Spaß gemacht?

Bomben, Gangster und Mutanten ist immer dann am besten, wenn Kurt Kobler stilistisch tief in die Jerry-Cotton-Sprache der 1970 eindringt. Und das gelingt ihm verdammt gut. Überall duftet es beim Lesen nach schwarzem Kaffee und Kippen. Herrlich!

Schön ist auch die Hommage an einen gewissen Claus-Norbert, der im Roman als Raktenheftchen-Verkäufer auftritt, der einmal selbst Redakteur werden will. Überhaupt ist der Roman ein kleines Fest für Ostereisucher.

Wie ist es verpackt?

Das Cover des Romans erinnert an die alten Jerry Cotton Hefte mit deutlichen Hinweisen auf Herrn Rhodan und wurde von Michael Pfrommer gestaltet. Gefällt mir gut.

Bomben, Gangster und Mutanten – TCE 2022

Wo ist das Heft erhältlich?

Bomben, Gangster und Mutanten ist eine nicht kommerzielle Produktion des TCE und zum Preis von 3,80 € auf der Shopseite des Vereins bestellbar:

www.terranischer-club-eden.com

Wer möchte, kann auch direkt per Mail bestellen unter:

tceorder@terranischer-club-eden.com

Wie hat mir das Heft gefallen?

Wenn Kurt Kobler einen Fanroman schreibt, geht es in der Regel in die Serienfrühzeit zurück und die Romane sind immer logisch in Handlungslöcher eingepasst. Genauso funktioniert auch Bomben, Gangster und Mutanten. An keiner Stelle ist es unglaubwürdig, dass ein G-man in der IV-Krise mitmischt. Da passt und stimmt alles. Und wenn Kurt Kobler das ganze dann noch mit einem guten Schuss Fanhumor würzt, ist das Ergebnis absolut lesenswert.

Und sonst so?

Wer bis hierhin durchgescrollt hat, ohne Leselust, der kann sich meine Rezension auch gern in der gelaberten Fassung zu Gemüte führen. Am Ergebnis ändert das nix: Ich möchte mehr von Jerry Carbon lesen.

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Bomben, Gangster und Mutanten – Der Rezensent hat eine komische Frisur

Blicke auf Olymp

Hintergründe zu einer PERRY RHODAN- Miniserie

Seit TERMINUS ist es eine Tradition, dass zu einer Miniserie ein Begleitheft erscheint. Da durfte, auch wenn sie schon länger zurückliegt, OLYMP keine Ausnahme sein, zumal die Redakteurin Alexandra Trinley die enthaltenen Interviews bereits vorab ins Netz gestellt hat. Aber so ein gedrucktes Exemplar, grafisch exzellent aufbereitet und mit feinem Zusatzmaterial versehen, macht da schon mehr her.

Blicke auf Olymp

Als bekennender Papierfreund habe ich es schon etwas bedauert, dass “Evolux” nur als pdf verfügbar ist, umso mehr freut es mich, dass der traditionsreiche Terranische Club Eden (TCE) diesmal den Druck übernommen hat. Fans finden in der umfangreichen Publikationsliste des Vereins nicht nur spannende Romane, sondern auch umfangreiche und fundierte sekundärliterarische Werke, wie zuletzt die Castor-Chroniken.

Nun also “Blicke auf Olymp” DIN A4, durchgehend farbig gedruckt und richtig lesenswert. Erhältlich ist das Werk beim TCE oder über Kurt Kobler. Alle nötigen Informationen gibt es auf einer Sonderseite des TCE:

http://www.terranischer-club-eden.com/special/olymp.html

Einen kleinen Vorabeindruck konnte Volker gewinnen, nachdem ich ihm das Heft ein wenig gezeigt habe:

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Volker und ich machen einen Ausflug nach Olymp

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