Heftehaufen

Lesen gegen die Krise

Heute schrieb Klaus N. Frick in seinem Blog ein paar Zeilen über die Systemrelevanz verschiedener Berufe in der aktuellen Krise. Ich stimme Klaus im Grundsatz zu, dass es gerade sicher wichtigere Dinge gibt, als ausgerechnet Unterhaltungsliteratur. Aber!

Ich für meinen Teil versuche, mich dem Dauerregen der Katastrophenmeldungen dadurch zu entziehen, dass ich meinen Nachrichtenkonsum auf einmal pro Tag beschränkt habe und soziale Medien sehr bewusst weitestgehend für positive Nachrichten nutze. Das hilft mir schon mal eine ganze Menge.

Was ich aber nicht missen möchte, außer Gesundheit, Sozialkontakten über elektronische Medien und Nahrung, ist meine tägliche Dosis Realitätsflucht. Die Qualitätsdrosselung bekannter Streamingportale mag man als Zeichen dafür nehmen, dass ich damit wohl nicht ganz alleine bin. Zwar flüchte auch ich aktuell auch gerne in die Abenteuer von Hannibal Smith & Co. oder „Jay Ell“ Picard. Aber meine Hauptrealitätsflucht sind aktuell immer noch Raketenhefte: neunzig Minuten Mission SOL, kosmische Hanse oder Dyoversum – was gerade da ist.

Insofern: Danke an das komplette Team hinter Perry Rhodan! Ihr seid zwar vielleicht nicht systemrelevant, aber für sehr viele Menschen in unserem Land auch nicht unwichtig.

Unterhaltungsliteratur und Realitätsflucht gegen Katastrophenticker! Ad Astra!

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