A long time ago …

Nachdem ja jetzt raus ist, dass mein Perry-Rhodan-Abo regelmäßig mit dem Tie Fighter geliefert wird, muss es jetzt endlich mal gesagt werden. Star Wars ist eine perfide Kopie der größten Weltraumserie. Beweise? Bitte:


„Ich bin dein Vater, Thomas“, sagte er weicher als bisher.“
(Perry Rhodan zu Thomas Cardif in Heft 111 – Unter Falscher Flagge – Seite 39 – 1. Auflage, Moewig Verlag, 1963)

Wie es mit dem anderen berühmten Sohn weitergeht, erfahren wir ja in diesem Dezember. Ich freu mich drauf.

Ein wundervoller Nachmittag auf Wanderer

Heute hatte ich das große Glück, den ganzen Tag in der Sauna verbringen zu dürfen. Da bietet sich natürlich ein Lesemarathon zwischen den Saunagängen an. Also habe ich einige aktuelle und antiquarische Presseerzeugnisse zum Oberthema Weltraum mitgenommen und im Rhythmus „Halbes-Heft-Saunagang-Halbes-Heft-Saunagang“ genossen.

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Die Hefte 111 und 112 waren die letzten Nummern zum Schließen des Feiertagslochs (ich bin jetzt wieder bei einem Heft pro Tag), dazu kamen die aktuelle Nummer um das verlorene Volk und Band 1 von Terminus.

Was sich so aus einer Mischung von Zufall und Reihenfolge ergab, fügte sich zwischen 11:00 und 19:30 zu einem wundervollen Panoptikum und einem tollen Leseerlebnis.

Den Anfang machten natürlich die Hefte 111 und 112 mit ihrer Geschichte rund um Thomas Cardif und die Antis, in der Cardif erst seinen verhassten Vater und die gesamte Menschheit leimt und anschließend selbst der Superintelligenz ES auf Wanderer auf den Selbigen geht. Schöne Hefte, wirklich. Ich mag die Figur des Thomas Cardif und ihren Verfall, angetrieben von glühendem Hass auf einen Vater, der vollkommen versagt hat.
Ein interessantes Zeitdokument war Band 112, in dem bei Perry Rhodan von seinen Mitstreitern eine seelische Krankheit und Depression diagnostiziert wird, die natürlich nur mit einer neuartigen Schockmethode kuriert werden kann. Was bin ich froh, dass wir bei der Behandlung seelischer Leiden heute sehr viel weiter sind. (Und was bin ich froh, dass die Nummer nicht von Kurt Mahr geschrieben wurde. Seine Romane gefallen mir im Moment nicht wirklich gut. Zu oft wird da auf Schwächere und Andersdenkende eingeholzt. Kann aber auch sein, dass ich da biografisch vorbelastet bin. Vermutlich.)

Noch ganz frisch die herrliche Szene zwischen ES und Thomas Cardif auf Wanderer im Kopf stürzte ich mich auf den aktuellen Roman „Das verlorene Volk“ von Michelle Stern.
Und was bekommen ich? Wanderer, again! In der tiefsten Vergangenheit. Gezeigt durch so eine Art vulkanischer Geistesverschmelzungsbrille.
Der Roman war ein Fest! An äußerlicher Handlung passiert nichts. Zwei Typen halten Händchen auf einer Liege. Das wars. Der Rest ist eine Art Traumreise, in der Perry Rhodan eine Menge über ES und Wanderer erfährt. Gerade mit der Nummer 112 im Rücken war das besonders fein zu lesen. (Vielleicht hole ich mir auch noch einmal die Nummer 19 vor.)
Außerdem spielt eine Vater-Sohn-Geschichte eine Rolle, wenn auch auf ganz anderer Ebene. Und auch hier haben die beiden Hefte wundervoll miteinander harmoniert.
Immer wieder interessant, solche unerwarteten Parallelen zwischen Heften, deren Erscheinungsdatum über 50 Jahre auseinander liegt.

Nebenbei wurde Terminus nochmal kurz genamedropped. Marketing, klar. Aber nicht störend. Schließlich sind beide Hefte am selben Tag erschienen.

Zum Tagesabschluss nahm ich mir also Terminus – Zeitspringer von Uwe Anton vor. Ich war zuerst ein wenig skeptisch, weil ich auf Uwe Antons Technobabel nicht immer gut zurecht komme. Außerdem finde ich seine Romane immer sehr komplex, voller Rückbezüge und innerer Verweise. Ob das gut gehen würde, nach 3 Heften und 6 Aufgüssen? Ich war gespannt.

Was soll ich sagen? Und wie das gut ging. So gut, dass ich das Heft in einem Rutsch durchgelesen habe und auf den siebten Aufguss des Tages verzichtet habe. (Mein Kreislauf bedankt sich vermutlich bei Uwe Anton.)
Zur Handlung schreibe ich nichts, aber zum Technobabel. Ja, der war da, aber er war großartig. Großartig deshalb, weil Uwe Anton dem großen Rainer Castor ein Denkmal setzt, indem er ihn als Hyperphysiker auftreten lässt. Ja, vielleicht war so manche Schilderung etwas over the top, wie der Brite zu sagen pflegt, aber die liebe- und humorvolle Art, wie Uwe Anton den Großmeister des Dimesextatriebwerks vor meinem inneren Auge hat auferstehen lassen – Respekt. Ich habe Rainer Castor leider nur ein einziges mal getroffen, aber ja, lieber Uwe Anton, bereits im ersten Halbsatz habe ich ihn wiedererkannt.

Laut gelacht habe ich bei der Biographie des Hyperphysikers, der aus dem „Kaff Andernach“ stammt. (Meine Lieblingssauna ist in Andernach und mein noch kleineres Kaff ist ein Nachbarkaff von Andernach. Nur, wie Koblenz in 1500 Jahren zur Metropole Groß-Koblenz werden soll … Science Fiction, Baby. Im Leben nicht 😉

Ach ja, öffentliches Perry Lesen führt unweigerlich zu neugierigen Blicken und dreimal zu der Nachfrage, ob Gucky denn noch lebe.

In diesem Sinne. Lest mehr öffentlich. Das macht Spaß.

Übrigens …

… schreibe ich heute noch einen zweiten Post, weil ich euch einen Blog empfehlen möchte.
Stephanie ist ein Mensch mit unglaublich vielen Interessen, und sie ist genau wie ich noch ziemlich neu im Perryversum. Und genau wie ich bloggt sie darüber.

Unter dem Hashtag #kleinerKometimPerryversum teilt sie ihre Gedanken und Eindrücke zum größten Literaturprojekt der Menschheit. Dabei verfolgt Stephanie anscheinend einen etwas anderen Ansatz als ich, was ihren Blog für mich extrem spannend macht. Außerdem frönt Stephanie all ihren Interessen in einem einzigen Blog – im Gegensatz zu mir.
Wer immer auch ein Herz für Literatur, Kunst und Fantasie hat, dem sei ein Blick auf den kleinen Kometen empfohlen.

Stephanie und ich hatten schon ein wenig Kontakt auf Twitter, und ich sag mal so: Sie hat mir bei einer Aktion mit wertvollen geholfen, die ich demnächst veranstalte, wenn ich meinen Raumschifffriedhof abgewrackt habe, weil ich für die Aktion ein wenig Platz im Zimmer brauche. Danke nochmal für deine Tipps, Stephanie.

Zustand des Heftehaufens am 15.04.2017

Osterpost

Die Perry Rhodan Redaktion ist im Netz ja recht aktiv und hat natürlich auch einen eigenen Instagramaccount. Hier werden kleine Schnipselchen aus dem Redaktionsalltag oder neue Hefte frisch aus der Produktion gezeigt. Zusätzlich gibt es immer mal wieder kleinere Verlosungen und Gewinnspiele. So auch am letzten Donnerstag. Die ersten vier Kommentatoren einer Abbildung niederländischer Perry Rhodan Hefte sollten Post bekommen. Da ich sowieso gerade anderweitig auf Instagram unterwegs war, gelang es mir, den dritten Kommentar abzusetzen. (Nach Ostern werden übrigens Dorian Hunter Bücher verlost. Reinschauen lohnt sich also.)

Heute Morgen durfte ich mich dann über einen Umschlag aus Rastatt freuen.

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Perry Rhodan ist in den Niederlanden nicht im Zeitschriftenhandel, sondern lediglich per Abo verfügbar. Gegen entsprechendes Porto erfolgt der Versand auch ins Ausland.
Einzelne Ausgaben als Ansichtsexemplar gibt es wohl auch neu zu kaufen. Gebrauchte Rhodanbücher aller Art finden sich zuhauf bei Boekwinkeltjes oder Marktplaats. (Danke an Conny für den Hinweis.)

In diesem Sinne:

Vrolijk Pasen met de grootste Science Fiction Serie!

Jubiläum – 100 Tage Heftehaufen

Der 11. April ist der 101. Tag des Jahres, wenn man von Schaltjahren mal absieht. Und damit feiert auch der Heftehaufen sein erstes Jubiläum.

Obwohl ich den größten Teil der Hefte schon imDezember 2016 geschenkt bekommen habe, und Unternehmen Stardust tatsächlich an Neujahr 2017 verschlungen habe, so gab es die folgenschwere Ankündigung auf Twitter am Morgen des 2. Januar:

Am selben Abend um 21:58 erschien im Heftehaufen der erste Blogpost.Tja, was machen wir denn da? Unternehmen Stardust am 1.1. – Blogstart am 2.1. – klingt nach einem Doppelfeiertag. So wie Weihnachten und Ostern. Denn um einen Grund zum Feiern ist man ja bei uns im Rheinland nie verlegen. (Meine Tagezählapp läuft übrigens konsequenterweise ab dem 1. Januar 2017)

Ich wollte doch eigentlich nur lesen. Und jetzt sitze ich hier, habe 101 Hefte aufgesaugt, meine Gedanken mit der Welt geteilt, einen Haufen toller Rückmeldungen bekommen. Nette Menschen kennen gelernt und jeden Tag ein Perry Rhodan Heft gelesen. Krass!

Ich möchte mich nach 100 Tagen einfach mal bei allen bedanken, die mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben und immer noch stehen, mir hilfreiche Tipps gegeben haben, interessante Kommentare im Blog hinterlassen haben (auch wenn Blogger da ab und an zu zicken scheint), mich auf fehlende Hefte gestoßen haben, mir von ihren Erfahrungen berichtet haben und immer noch an mich und meine leicht wahnsinnige Idee glauben, obwohl ich noch nicht einmal 5% der Serie geschafft habe. Danke!

Außerdem bedanke ich mich öffentlich bei meiner Frau, die es klaglos ertragen hat, dass ich unsere Wohnung in den ersten zwei Monaten des Jahres 2017 in ein Altpapierlager verwandelt habe. Du bist klasse, tollste Frau der Welt!

Zeitreise – Der Welt größtes Photohaus

Ich habe ja schon einmal über die Werbung in den alten Perry Rhodan Heften geschrieben. Und im Prinzip hat Björn B. mich auf die Idee zu dieser Zeitreise gebracht, in der es mal nicht um Esseen oder Trinken geht. Björn schrieb:

„Ich bin ab und an versucht, auf alte Anzeigen zu antworten, die mit Freiexemplaren werben. ;)“

Björn, dein Wunsch war mir Inspiration. Da ich es liebe, wenn sich zwischen meinen Hobbies unerwartet Parallelen auftun, habe ich mich kurzerhand um diese Anzeige gekümmert, die sich so oder so ähnlich in fast jedem der ersten Hefte findet:

»Copyright by Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt«

Photo-Porst – Der Welt größtes Photohaus. Ehemals. Ein knapper Überblick über die Firmengeschichte findet sich hier. Porst-Objektive hat mich zu Studentenzeiten in schöner Regelmäßigkeit mit preisgünstigen und lichtstarken Festbrennweiten versorgt. Damals gab es noch jede Menge Fotohändler mit tollen Gebrauchtvitrinen. Und noch heute steht dieses alte Schätzchen in meinem Schrank, auch wenn ich lange keinen analogen Film mehr benutzt habe.

PORST CR1 mit Fuji X-Bajonett aus den frühen 80er Jahren

Tja, Björn. PORST ist mehr oder weniger Geschichte. Die Abteilung 328 in 85 Nürnberg existiert nicht mehr. Aber es gibt ja diesen großen Versandhändler, der kürzlich diese Plattform für Versandantiquariate gekauft hat. Und tatsächlich habe ich das „interessante Buch: Photohelfer“ ergattern können. Ganz ohne Postkärtchen, dafür zum unschlagbaren Preis von 80 Cent. (plus 3,00 € Porto).

»Copyright 1954 by Hanns Porst Verlag, Nürnberg« 

Im Original hatte das Buch wohl noch einen Schutzumschlag, aber der war für 80 Cent nicht mehr dabei.
„Der große Photo Helfer“ bietet auf 288 Seiten das, was man am ehesten eine Fotoschule für Hobbyfotografen nennen könnte. Von den physikalischen Grundlagen der Bildentstehung, über grundlegende fotografische Begriffe bis hin zu den unterschiedlichsten Aufnahmesituationen und Motiven bietet das Buch einen recht vollständigen Rundumschlag zur Amateurfotografie. Das Buch versprüht in Text und Bild natürlich voller Begeisterung den Charme der bundesdeutsche 50er Jahre inklusive Wirtschaftswunder und allem Trallala. solche Portraits macht heute kein Mensch mehr und das, was da an Foodporn gezeigt wird … mein lieber Schwan. Dass das die Tischplatte aushält.
Aber viele Regeln zur Bildkomposition gelten nach wie vor und „Der große Photo Helfer“ war mit Sicherheit kein schlechtes Buch.
Für historisch interessierte Amateurfotografen lohnt sich die Anschaffung allemal.

Mein Buch trägt auf dem Vorsatz noch diese schöne Widmung aus dem Jahr 1965:

Zyklusrückblick: Atlan und Arkon

Die schönen Frühlingstage der letzten habe ich für ein wenig binge reading auf der Terrasse genutzt, um den „Atlan und Arkon“ Zyklus abzuschließen. (Ja, ich weiß, die Zykluseinteilung kam erst nachher …)
Zeit also, einen Blick zurück auf die letzten 50 faszinierenden Hefte zu werfen.

Wie war es denn?

Im Gegensatz zu den ersten 50 Bänden hatte ich nicht mehr das Gefühl, einer Nummernrevue mit dem Alien der Woche zu folgen, sondern wirklich die ersten Grundzüge des zyklischen Erzählens im Perryversum lesen zu können. Und es ging, wie schon im ersten Zyklus, rasend schnell vorüber. Die alten Heftchen lesen sich irgendwie schneller, als der aktuelle Stoff.

Was hat mir gefallen?

Es gab eine Menge Aspekte, die mir echt Spaß gemacht haben beim Lesen, obwohl es mir schwerfällt, diesmal einzelne Hefte herauszugreifen. Wobei ich „Das Grauen„, den Einstiegsroman von William Voltz für mich als besten Roman des Zyklus definiert habe. Wie da so ein junger Autor daher kommt, und gleich in seinem Debutroman neue fantasievolle Perspektiven eröffnet – das hat mich schon beeindruckt.
Der stärkste Abschnitt ist in meinem Augen das Vorwort zu Band 99 „Ein Freund der Menschen„. Die haben mich beim Lesen sofort an die Einschübe aus Band 1000 „Der Terraner erinnert.

Interessant fand ich die Gegenüberstellung der arkonidischen und terranischen Sternenreiche. Auf der einen Seite, die in ihrer eigenen Trägheit erstickenden Oberaußerirdischen, die unter der Knute einer künstlichen Intelligenz stehen und augenscheinlich nur noch ein Schatten ihres früheren Selbst sind – auf der anderen Seite diese etwas hemdsärmelige Bande um Perry Rhodan, die sich anschickt, im Konzert der großen mitspielen zu dürfen.
Schön war auch, wie in diesem Drängen nach neuen Planeten immer mal wieder das Thema Kommunikation verarbeitet wurde. Da waren die blauen Zwerge, die Mungos und natürlich die Druuf, mit denen schon allein wegen der langsamer verlaufenden Zeit eine Kommunikation nahezu ausgeschlossen ist – zumindest am Anfang.

Fasziniert hat mich auch der Handlungsstrang um Thomas Cardiff und das Versagen Perry Rhodans als Familienmensch. Hier merkt man den Heften doch deutlich ihr Alter an. Das finde ich in Perry Rhodan Neo besser und glaubhafter gelöst. Obschon die Entwicklung des Thomas Cardiff für mich durchaus glaubhaft ist.

Was hat mir nicht gefallen?

Andreas Eschbach hat in seiner Eröffnungsrede zum Weltcon 2011 sinngemäß gesagt, dass man in Perry Rhodan mehr über den bundesdeutschen Zeitgeist erfährt, als in so manch wissenschaftlicher Abhandlung. Wenn dem so ist, bin ich froh, nicht zu Beginn der 1960er groß geworden zu sein.

Wenn ich eben „Das Grauen“ als den besten Roman des Zyklus bezeichnet habe, so ist für mich Band 57 „Die Attentäter“ der mit großem Abstand schlechteste Roman. Diese 64 Seiten quellen über vor bräsiger Piefigkeit, tumber Autoritätshöhrigkeit und offener Demokratiefeindlichkeit. Menschen, die die Legitimation der Rhodanschen Herrschaft infrage Stellen, also demokratische Strukturen anmahnen, werden zu „asozialen freien Siedlern“ in der Verbannung. Und in Band 66 „Wächter der Verbannten“ lässt Kurt Mahr einen seiner Protagonisten unverhohlen über die Notwendigkeit der Todesstrafe lamentieren. Das war schon starker Stoff, den ich nur schwer lesen konnte.
Überhaupt hat Kurt Mahr einigen Kredit als Autor bei mir verspielt. Immer, wenn Perry Rhodan und seine Gang zu einer Polizeiaktion aufgebrochen sind, um Ruhe und Ordnung aufrecht zu halten, stand der Name Mahr als Verfasser auf der ersten Seite.
Natürlich ist fraglich, was davon im Exposé stand, und was auf Kurt Mahrs Kappe geht. Aber ein eigentlich tolles Szenario, wie das des gestrandeten Raumschiffs so glorreich zu verzocken – Hut ab!

Da habe ich die Ereignisse auf Darkover doch deutlich lieber verfolgt, als dieses frühbundesrepublikanische Bauerntheater auf Gray Beast.

Wie lautet mein persönliches Fazit?

„Atlan und Arkon“ ist in meinem Augen ein durchwachsener Zyklus. Tolle Abschnitte rund um die Druuf retten das Debakel auf Gray Beast. Ich bin gespannt, ob mich Kurt Mahr demnächst wieder mehr mit Physik als mit Ruhe und Ordnung überzeugen kann.

Und William Voltz. Großartig!

Die Arkoniden sind gelandet

(Terrania, Neuwied – mit Material von Augenklar) Wie Recherchen unseres Korrespondenten für das terranische Gebiet Eifel-Mittelrhein-Bonn ergaben, ist ein offenbar arkonidischer Kugelraumer unweit des Rheins gelandet. Das Schiff, das auf den Namen SW’N hört, befindet sich gut versteckt in einem kleinen Waldstück.

Der arkonidische Kugelraumer SW’N, gut versteckt hinter einigen Bäumen

Augenscheinlich ist es den Arkoniden gelungen, ihr Schiff schon vor längerer Zeit unbemerkt durch den terranischen Schutzschirm zu steuern. Darauf deuten erste Infrastrukturmaßnahmen in unmittelbarer Nähe des Raumers hin.

Eine arkonidische Besatzungsunterkunft in unmittelbarer Nähe der SW’N

So findet sich neben einer Besatzungsunterkunft ein arkonidisches Energiezentrum neben dem Landeplatz der SW’N. Unser Korrespondent konnte recherchieren, dass in diesem Gebäude Schäden am Impulstriebwerk des Kugelraumers repariert werden.

Die SW’N hinter der provisorisch errichteten Energiezentrale der Arkoniden

Die Schäden des Triebwerks liegen wohl im Bereich des Andruckabsorbers. Sicherheitshalber haben die Arkoniden unter der SW’N ein Wasserbecken errichtet, mit dem die immensen Erschütterungen aufgefangen werden, die der Start eines Kugelraumers dieser Größe unweigerlich mit sich bringt.

Warnschild am Wasserbecken unter dem Landeplatz der SW’N

Weitere Bautätigkeiten in der Gegend legen nahe, dass die Arkoniden in naher Zukunft mit einem Angriff der DRUUF rechnen. Wie anders sind ein kugelförmiger Hangar und ein halbfertiger Khasurn (arkonidischer Trichterbau) in geringer Entfernung vom Landeplatz zu erklären?

Der kugelförmige Hangar der SW’N und ein halbfertiger Khasurn prägen das Bild am Rhein

Bis jetzt liegt uns noch keine Stellungnahme des Kristallimperiums oder der terranischen Zentralregierung vor. Sollten sich Perry Rhodan oder ein anderes Mitglied der terranischen Regierung zu diesen Vorgängen äußern, werden wir Sie selbstverständlich umfassend informieren.

Der Monat im Rückblick – März 2017

Monat Nummer drei – vorbei. Mal wieder Zeit für den Monatsrückblick.

Das passierte im Blog: 

Betrachtet man den Blog rein zahlenmäßig, läuft alles wie gehabt. Es scheint eine Art freudige Routine eingekehrt. Doch halt! Die Bloggerei hat mir diesen Monat einige großartige Erlebnisse geschenkt. Als ich beim Sortieren das Loch ab Heft 1322 fand, dauerte es keinen Tag, bis sich jemand meldete und mir einen Kontakt vermittelte, der genau den mir fehlenden Nummernblock abzugeben hatte. Und da sag noch jemand was gegen dieses Internet.
Um Tag der Hefteabholung begab es sich zufällig, das ich Volker Hoff in einer Kölner Pizzeria traf. Ein großartiges Treffen. Und wieder war dieses Internet Schuld. Herrlich.
Richtig Spaß gemacht hat auch die Sache mit dem Computer, die mit der Hilfe aufmerksamer Leser geklärt wurde.

So lief die Leserei:

Die Märzleserei würde ich mit konvulsivisch oder eruptiv beschreiben wollen. Es gab Tage, an denen ich kein einziges Heft gelesen habe. Im Gegenzug habe ich manchen Frühlingstag genutzt, um auf der Terrasse bis zu vier Hefte am Stück zu verschlingen. Auf die Weise bin ich dann wieder auf einen Schnitt von etwa einem Heft pro Tag gekommen. Von Begeisterungsabbruch spüre ich noch nichts.

Das macht der Sammlungsaufbau:

In dieser Hinsicht war der März 2017 ein Monat der Meilensteine. In der Nacht zum 10. März hatte ich den Überblick über alle Hefte. Seit dieser Nacht sind alle Hefte geordnet und in provisorische Kartons verstaut.
Seit dem 13. März ist das große Hefteloch gefüllt. Und seit dem 22. März liegen alle bisher erschienen Perry-Rhodan-Heftromane in Papierform in meinem Arbeitszimmer.
Am 25. März habe ich die fehlenden Kartons und Hüllen aus Koblenz geholt, Seitdem habe ich fleißig eingetütet und seit dem 31.3. ist der komplette Heftehaufen in Hüllen und Kartons geordnet. Lange werde ich mich nicht mehr darum drücken können, endlich die Regale freizuräumen.