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von Einem, der auszog, um 3000 Perry-Rhodan-Romane zu lesen

Schlagwort: Atlan (Seite 3 von 4)

Unterwegs in DORGON – Hartes Brot auf der LONDON

Ich dringe weiter nach DORGON vor und stolpere über die Kreuzfahrtschiffe LONDON und LONDON II und die kosmischen Verwicklungen, die sie auslösen.

Was steht drin?

Die nächsten beiden Handlungsabschnitte, deren Romane in der Urfassung vor dem Prolog um den Sohn des Chaos entstanden sind, führen mich auf ein Kreuzfahrtschiff der Superlative. Die LONDON soll der Stolz der Flotte sein und könnte einer fünfstellige Anzahl von Passagieren wundervolle Wochen im Weltraum bescheren, wenn da nicht eine Sekte durchgeknallter Endzeitspinner und eine unbekannte Galaxie wären.

Folgende Romane schildern das tragische Schicksal des Kreuzfahrtschiffes, seiner Besatzung und seiner Passagiere:

Der Titel des letzten Heftes macht klar: Es nimmt kein gutes Ende mit dem Luxusliner. Entführt von fanatischen Glaubensbrüdern, gestrandet in einer fremden Galaxie wird das Schiff zum Spielball einer kosmischen Entität und einer seltsamen Geheimorganisation mit dem Namen Mordred, die auf irgendeine Weise mit dem Sohn des Chaos zusammenzuhängen scheint. Sehr mysteriös. Und der olle Sofortumschalter spielt auch mit. Selbstverständlich darf auf einem sinkenden Kreuzfahrtschiff ein Liebespaar nicht fehlen.

Der zweite Teil dieses Handlungsabschnittes umfasst folgende Hefte:

Die LONDON II ist das ergeizige Nachfolgeprojekt der ursprünglichen LONDON und soll medienwirksam und voller Gewinnabsicht die Absturzstelle des Vorgängerraumers besuchen. Das ist dem Nachkommen eines der Opfer ein mächtiger Dorn im Auge, sodass sich eine spannende Sabotagegeschichte entspinnt, der natürlich auch ein Liebespaar beiwohnen darf, die schon auf der ersten LONDON romantische Stunden verbracht hat. Ach ja, der unsterbliche Frauenheld ist mit von der Partie.

Wie hat es mir gefallen?

Die Lektüre dieser Hefte glich einer wahren Achterbahnfahrt. Die Geschichte selbst war durchaus nicht unspannend, allerdings stimmte gerade im Teil um die erste LONDON der Erzählrhythmus nicht immer. Wunderbar detaillierte Schilderungen, beispielsweise im Finalband, der einen bekannten Katasrtrophenfilm paraphrasierte, wechselten sich ab mit Romanen, die zu großen Teilen aus Infodump bestanden. Für mein Empfinden wurde im ersten Teil eine Menge Potential verschenkt. Vieles erschien mir zu gequetscht, zu passiv erzählt.

Die Geschichte um die zweite LONDON wurde dann recht fannisch. Neben Roi Scheider waren auch Ernst Vlcek, H.G. Francis und eine Menge Fans, die sich um die Fanserie verdient gemacht haben, mit an Bord. Kann man machen, DORGON wird an dieser Stelle seinem Ruf als Fanfiction sehr gerecht. Für rhodanistisch unbelastete Menschen dürfte sich die Lektüre hier etwas ziehen.

Und wo wir gerade bei “ziehen” sind: Wer jemals an Sinn und Zweck eines richtig guten Lektorats gezweifelt hat, möge die Geschichte um die LONDON II lesen. Wie oft hier “das totale Chaos” ausbricht geht auf keinen Decksplan. Aber gut, vielleicht erleichtern die stilistischen Änderungen der Printversion das Lesevergnügen hier etwas. Bald ist ja ColoniaCon, da sollten die Bücher rumliegen. Ich werde berichten.

Und sonst so?

Selbstredend geht meine Reise durch DORGON weiter. Schließlich will ich wissen, wer diese komische Mordred ist und was der Sohn des Chaos mit allem zu tun hat. Ach ja, der olle Barbar aus dem Schwarmzklus hat auch einen Auftritt. Da will ich ja auch wissen, wie es da weitergeht.

Happy Birthday, Heftehaufen

Wohlan, mit ein wenig feiertäglich-feriöser Verspätung gratuliere ich meinem kleinen Blog mal zum Geburtstag. Am 2. Januar 2017 habe ich den ersten Blogpost verfasst. Zeit, ein wenig zurückzuschauen und zu spekulieren, was noch so kommen kann.

Am Ende des ersten Textes habe ich eine Art kleiner Agenda verfasst. Mal schauen, wie sich das mit dem aktuellen Zustand so deckt:

Ich schrieb dereinst:

  • Wo mich der Weg hinführt? Keine Ahnung.
  • Wie lange die ganze Aktion dauert? Zwischen zehn und zwanzig Jahren sollte alles drin sein. 
  • Werde ich am Ende ankommen? Das weiß ES. Wenn überhaupt jemand.
  • Warum mache ich das? Weil es mich fasziniert, in ein paar Jahren zurück zu blicken.
  • Warum mache ich das nicht? Um Inhaltsangaben oder Rezensionen zu schreiben, davon gibt es genug. 

Wo hat mich der Heftehaufen hingeführt? 
Eigentlich wollte ich ja nur in Ruhe lesen und ab und dann was erzählen. Das hat so jetzt nicht geklappt. Vielmehr habe ich durch die Bloggerei nicht nur eine Tür in eine neue literarische Welt aufgestoßen – klar, das auch. Aber wichtiger waren die Begegnungen, die sich ergeben haben, die Menschen, die ich kennengelernt habe. Manches waren nur sehr flüchtige Begegnungen, wie der Mensch, der mir auf einem Kölner Parkdeck die fehlenden 500 Hefte für kleines Geld in den Kofferraum geladen hat.
Manche Begegnungen entwickelten sich so, wie ich es nie gedacht hätte. Stellvertretend seien hier nur Stefanie, Ralf und Volker erwähnt.
Dann gibt es noch so viele andere Menschen, die mich fasziniert haben, die ich schon getroffen habe oder noch treffen will, die Ulrichs, Udos, Emmys, Gerhards, Lothars, Björns, Norberts, Alexandras … es sind so faszinierend viele. Damit habe ich nicht gerechnet, als ich angefangen habe. Danke euch allen für den Austausch, die Anregungen, eure Meinungen, auch wenn ich jetzt nicht jeden Einzelnen aufgezählt und garantiert 2600 Menschen vergessen habe. Perry-Fans sind schon eine verdammt faszinierende Menschengruppe.
Und dann gibt es da noch die Profis. Menschen wie Kai, Madeleine, Christoph, Bernd, Philine-Marie, Madlen, Klaus, Klaus, Michael … Menschen, die für mich 2011 noch in einer völlig anderen Sphäre schwebten, meinem kleinen Projekt aber derartig viel Interesse entgegenbrachten, dass es mich schier umgehauen hat.
Die Höhepunkte waren dann sicherlich der augenzwinkernd so genannte BrühlCon und der Besuch in Rastatt.
Derweil schrauben wir mit Neugier, Spannung und Faszination am 2. BrühlCon.

Wie lange wird mein Projekt dauern?
Das Pensum von einem Heft pro Tag hat sich, trotz anfänglicher Zweifel, auch unter erschwerten Bedingungen, wie Urlauben oder wenig erquicklichen Zyklen, als ganz gut erwiesen. In knapp über 7 Jahren sollte ich also bei Band 2600 angekommen sein, dem Punkt also, an dem ich damals eingestiegen bin. Aber, die Zukunft ist ungewiss, kein Plan wird so umgesetzt, wie er geschmiedet wird. Lassen wir uns überraschen. Und wenn ich fertig bin, ist da ja immer noch Atlan.

Werde ich am Ende ankommen?
An mir soll es nicht liegen, ich zieh das durch. Ich bin Feuer und Flamme. Ich will wissen, was zwischen Band 369 und Band 2600 passiert. Aber die Wege der Chaotarchen sind unergründlich.

Warum mache ich das?
Ja klar, will ich irgendwann zurückschauen. Aber das wäre zu kurz gegriffen. Es macht mir mittlerweile einfach unglaublichen Spaß, in die verschiedenen Welten einzutauchen.
Da ist zum einen die tägliche Romanwelt, die mich fü 90 Minuten in irgendeine andere Galaxie bringt. Das ist fein.
Dann ist da noch die Aura, die die alten Hefte ausstrahlen. So ein Heftroman aus den 60er oder 70er Jahren – da gehört für mich einfach das angegilbte Papier und die Werbeseiten dazu. Die Leserkontaktseite, Slogans von Preisausschreiben … all das ganze Zeug neben dem eigentlichen Romantext. Das schafft kein ebook.
Letztens sinnierte ich mit meinem besten Freund über den Loch Lomond Whisky. (Den neuen grünen, nicht dieses Getränk aus der blauen Tube) Mir schmeckt er hervorragend, er findet ihn kurz vor Brennspiritus. Bis wir drauf kamen, dass das muffig-scharfe Aroma dieses Getränks hervorragend zu Geruch und Haptik der alten Hefte passt.
Wobei, und das muss ich kleinlaut zugeben, ich zum Zelten meinen Tolino mitnehme. Der ist klein und wasserdicht – und hat eine Displaybeleuchtung.

Warum mache ich das nicht?
Ja gut, das mit den Inhaltsangaben und Rezensionen ist so eine Sache. So ein Zyklusrückblick ist schnell mal eine Rezension. Und die Rubrik “Tellerrandlesen” ist Rezension in Reinform. Aber wo käme ich hin, wenn ich mich sklavisch an einen Plan halte würde. Das wäre nicht ich. (Funfact: Der am häufigsten gelesene Artikel ist der mit meinen Gedanken zu Band 2900, also eine lupenreine Rezension.)Ich plane für Olymp sogar eine Serie mit kurzen Videorezensionen. Aber das ist Zukunftsmusik, das dauert noch ein paar Tage.
Das ist übrigens auch so ein Ding, womit ich nicht gerechnet habe. die Filmerei und der Youtubekanal. Das steckt zwar noch in den Kinderschuhen, ist aber definitiv ein Ding, das ich 2018 noch ein wenig ausbauen will.

Und was ist für 2018 geplant?
Tjahaaaa, in diesem Jahr stehen ja noch zwei Cons an, Köln und Garching. Und mit Brühl haben wir auch noch was in der Leitung, das aber noch ein wenig Reifezeit braucht.
Außerdem hoffe ich, in diesem Jahr endlich mal die Stammtische in Mannheim und Köln zu besuchen, was dieses Jahr aus einer Vielzahl von Gründen nicht geklappt hat. Manchmal ist die Schlagzahl einfach so hoch, dass die Bremse her muss. Aber 2018 ist ja noch lang…
Die Frankfurter Buchmesse und den dortigen Con habe ich natürlich auch auf dem Schirm, mag und kann mich da aber noch nicht festlegen.
Volker und ich planen außerdem, die Interviewserie auf Youtube auszubauen. Die Cons bieten da sicher eine gute Gelegenheit, die ein oder andere Person zu befragen. So zwei drei Ideen spuken uns da noch im Kopf rum. Mal schauen, was wird.
Na und natürlich: die Leserei. Ein Heft pro Tag ist weiterhin die Maßgabe. Parallel dazu liegen hier auch noch eine Menge Bücher, die mal mehr oder weniger mit dem Unsterblichen zu tun haben. Ein ganz großes Leseziel ist immer noch das opus magnum von George R.R. Martin.
Und neben all dem gibt es ja noch das ganz normale Leben, das dieses Jahr schon faszinierende Haken geschlagen hat. Und 2018 zeichnen sich schon die ersten spannenden Positionsbestimmungen und Richtungsentscheidungen ab. Mal schauen, was da an Turbulenzen wartet. Aber mit nem guten Romanheft wird das shcon klappen. Ich hab ja noch ein paar.

Und jetzt ihr! Warum lest ihr meinen Krempel überhaupt. Was interessiert euch, was fehlt euch, was fasziniert? Die Kommentarfunktion ist offen. Nur zu, ich freu mich drauf.

Der Monat im Rückblick – Dezember 2017

Morgen existiert der Heftehaufen ein Jahr, heute geht der zwölfte Monat zu Ende. Zeit, mal wieder zurückzublicken.

So lief die Leserei

Das der M87-Zyklus und ich keine großen Freunde werden, habe ich ja schon einmal geschrieben. Da hat sich auch wenig dran geändert. Ich kämpfe mich wacker durch und freue mich über jeden Roman von Hans Kneifel. Gestern habe ich Heft 365 gelesen und damit einen Schnitt von einem Heft pro Tag exakt eingehalten, was ich ja zu Beginn meiner Reise noch bezweifelt habe. Aber das scheint ein ganz gutes Tempo für mich zu sein. Mal lese ich zwei Hefte an einem Tag, mal gar keins. Wie es eben kommt.
Da sich M87 für mich so zieht, hat die “Ausgleichsliteratur” recht viel Platz eingenommen. Besonders gefreut hat mich die Phileasson-Saga von Bernhard Hennen und Robert Corvus. Die kam so schön unverhofft, war ich doch der festen Überzeugung, diesen “Rollenspiel-Fantasy-Krempel” könnte ich auslassen. Weit gefehlt. Die beiden legen tolle Abenteuerliteratur vor, die sich irgendwo zwischen Karl May, Vikings, griechischen Mythen und “In 80 Tagen um die Welt” bewegt. Da kann man sehr fein bei entspannen. Gleichzeitig kommen Erinnerungen an die Studienzeit hoch, wenn Begriffe wie “Aventurien”, “Dere” oder “Nivesen” fallen. Hach …
Ach ja, Das blutende Land habe ich auch noch gelesen. Schon wieder Fantasy. Furchtbar, das wohl!


Das passierte im Blog

Die Blogartikel im Dezember 2017 standen ganz im Zeichen unseres Redaktionsbesuches Ende November. Seitdem gibt es den Heftehaufen nicht nur im sozialen Netzwerk mit dem blauen F, sondern auch im Bewegtbild auf Youtube. Die Filmerei macht echt Laune und für 2018 würde ich gern weitere Experimente in der Richtung starten. Da stehen ja noch ein paar Cons an …
Wer eine Idee hat, der darf mir gern einen netten Kommentar hinterlassen.

Das machte der Sammlungsaufbau

Sammlungsaufbau und -organisation haben im Dezember 2017 einen kleinen Kraft- und Zeiteinsatz erfordert. Nach sieben Jahren habe ich es endlich geschafft, meine SF-Bibliothek alphabetisch nach Autorennamen zu sortieren. Im Zuge dessen haben auch Herr Rhodan und seine Kumpels den gebührenden Platz bekommen.

Atlan, ein paar Rupfbücher und der anfang des Thoregon-Zyklus

Ein paar Taschenbücher und Planetenromane

Eindrücke aus dem Turmzimmer der Perry Rhodan Redaktion

Als Volker und ich heute in der Perry Rhodan Redaktion eingeladen waren, hatten wir auch die Gelegenheit, das sagenumwobene Turmzimmer heimzusuchen. Mit Philine-Marie Rühmanns Hilfe habe ich ein kleines FB-Livevideo gesendet, dass ich später noch einmal auf Youtube veröffentlicht habe.

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Andromedings – Eine Rückschau am offenen Hefte – Teil 6

Meine Straße nach Andromeda besteht diesmal nicht nur aus Papier …

“Wow! Was für ein Ende.” So lautete mein Fazit des klassischen MdI-Zyklus. Ich bin so frei, mich selbst zu zitieren, wenn es um das Ende der Andromeda-Staffel geht.

Folgende Hefte habe ich in einem atemlosen Rutsch durchgelesen:

PR Neo 157 – Requiem von Kai Hirdt
PR Neo 158 – Halle der Baphometen von Arno Endler
PR Neo 159 – Der falsche Meister von Rainer Schorm
PR Neo 160 – Im Kreis der Macht von Rüdiger Schäfer

Die MdI sind eine Legende innerhalb des Perryversums, vollkommen klar. Aber was im Neoversum in der zweiten Staffelhälfte abgefeiert wird, ist schon absolut großartig.

Kai Hirdt kündigte ja schon in Oberhausen an, dass einige losen Fäden aufgenommen werden und dass es Mobies gibt. Genau, diese planetengroßen Weltraumwale, die in der Erstauflage einfach nur so da waren. Im Neoversum haben die Mobies tatsächlich einen Sinn und Kai Hirdt gelingt es mit diesen Wesen meisterhaft, die Lebensverachtung, die den Meistern innewohnt, zu schildern. Die Neo-Mobies wurden von den Meistern als kranke Wesen voller Leid und körperlicher Wucherungen geschaffen, deren einziger Zweck es ist, als Rohstoffquelle für die Meister und ihre Hilfsvölker zu dienen. Die Wucherungen der Mobies bestehen nämlich aus einem unverzichtbaren Rohstoff für die Meistertechnologie.

Als wäre dieser Roman nicht schon schrecklich genug gewesen, haut Arno Endler noch einen raus, und greift das Thema “Duplos” auf. Auch diese Wesen spielen in der EA eine entscheidende Rolle, wurden aber auch nie richtig ausgelotet. Und auch Arno Endler zeigt uns die Verachtung und Fürchterlichkeit, die den Meistern innewohnt völlig schonungslos. Ein ganz großes Romandoppel, an dessen Ende zwei Figuren, die schon von Anbeginn durchs Neoversum ziehen, ein ganz neues Schicksal beschert wird.

Rainer Schorm widmet sich dem Schicksal dieser beiden Figuren, Sid und Sue. Ich bin gespannt, was uns hier noch erwartet. Parallel dazu dringt Meister Rhodan mit seinen Kumpels weiter auf die Zentralwelt der Meister vor.

Band 160 ließ mich in der ersten Hälfte etwas ratlos zurück, denn urplötzlich taucht der alte Arkonide auf. Ich war verwirrt ob dieser Plötzlichkeit. Aber spätestens ab Seite 70 tut sich ganz großes SF-kino auf. Die von Kai Hirdt angekündigte Fadenverknüpfung erfolgt, es tun sich kosmische Dimensionen auf, die ganz neue Perspektiven ermöglichen und am Ende bekommt der alte Arkonide eine ganz neue, und im Neo-Serienkosmos völlig logische Rolle zugesprochen. Was daraus wohl wird?

Sids und Sues Schicksal, Atlan und Mirona … es wird Zeit, dass es weitergeht mit Neo.
Ich bin ja relativ früh aus der Serie aus- und erst mit der Andromedastaffel wieder eingestiegen. Frank Borsch hat tolle Bücher geschrieben, keine Frage, aber irgendwann hat Neo bei mir nicht mehr so richtig gezündet, ohne, dass ich damals sagen konnte warum. 
Das neue Expokratenduo macht vieles richtig, hat in der Andromedastaffel den Spannungsbogen schön langsam aufgebaut und legt ein furioses Finale hin, das Lust auf die nächste Staffel macht. Erzählweise und Perspektive unterscheiden sich fundamental von der Erstausgabe und stoßen sicher so manchen Leser vor den Kopf. Das ist auch vollkommen OK. Aber mich hat die gerade abgeschlossene NEO-Staffel definitiv wieder zurück an Bord geholt. Da steigt mein Lesepensum eben noch etwas, das ist schon ok 😉

Der Monat im Rückblick – Oktober 2017

Ups, gestern war der 31. Oktober – höchste Zeit für einen Monatsrückblick. Also bitte:

So lief die Leserei

Nach der Beendigung des MdI-Zyklus habe ich mich für eine kleine Pause entschieden. Da gleichzeitig ein Familienkurzurlaub an den Neusiedler See anstand, der mich im Heftehaufenmitnahmevolumen doch deutlich einschränkte, stand der Oktober fast ganz im Zeichen der STELLARIS.
Platzsparend auf mein Ebook gepackt, boten mir die Geschichten kurzweilige Unterhaltung zwischen vielen schönen Stunden mit meiner Familie.

Der Rest des Monats verlief teilweise unperryologisch. Schließlich erschien der neue Asterix, Yoko Tsuno steht auch im Regal und der Splitter Verlag hat auch noch einiges Ungelesenes bei mir abgelegt. Kurzum: Ich widmete mich der Bildergeschichte und ließ M87 erst einmal M87 sein. Morgen geht es da weiter. Vorher wartet aber noch das Ende der Andromeda-Staffel. Ich will ja wissen, was der NEO Perry so anstellt.

Das passierte im Blog

Natürlich stand auch die Bloggerei ganz im Zeichen der STELLARIS. Neben einer Reihe von Blogartikeln zu jedem Zehnerpack entstand auch ein persönliches Fazit zu meiner Lieblingsgeschichte. “Lebe Wohl” von Frank Borsch habe ich zwischendurch noch einmal gelesen.

Christoph Ditterts Lesung in Wassenach hat auch noch einen kleinen Nachhall erfahren, und dass Robert Corvus im Schreibzeichen auf den Heftehaufen hinwies, finde ich sehr großartig.
Überhaupt dieses schlimme Internet – isoliert die Menschen doch nur, dieser neumodische Tand. Schlimm!
Genau deshalb planen Volker und ich ja ein kleines Treffen. Aus einer Laune heraus haben wir es mal humorig-großspurig BrühlCon genannt. Wer am 11.11. in Brühl noch dabei sein will, folge diesem Link und sei herzlich willkommen. Damit es wenigstens etwas Con-like wird, haben wir uns ein paar nette Sachen ausgedacht.

Das machte der Sammlungsaufbau

Ich habe ja immer dann am meisten Freude an Sammlungszuwächsen, wenn sie unverhofft kommen. So war ich sehr erfreut, als in einem Nachbardorf jemand eine kleine Sammlung unterschiedlicher Bücher für den kleinstmöglichen zweistelligen Eurobetrag loswerden wollte.

Dieses hübsche Konvolut fand ich ganz in meiner Nähe. Nun harrt es der Sichtung.

Ein paar Planetenromane – Originalausgabe und Weltbild, die “Rupfbücher” aus der Autorenbibliothek, ein Grundstock an Atlan-Blaubänden, ein paar Heyne-Bücher (leiderist Odysee nicht ganz komplett) und die Thoregon-Ausgabe von Bechtermünz – sowas ist doch schön. Stellt sich nur mal wieder die Platzfrage.

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