von Einem, der auszog, um 3000 Perry-Rhodan-Romane zu lesen

Schlagwort: Sammlungsorganisation (Seite 1 von 6)

Gespräche über Terminus in Garching

Ich fange so langsam an, meine Sammlungszuwächse vom GarchingCon zu sichten. Bis auf ein Konvolut von Dragon-Heften (Volker, wir müssen uns dringend treffen, die Dinger sind noch bei dir.) und ein nettes kleines Sammlerstück, das in Leipzig und Garching entstanden ist, lag mein Beutefokus diesmal auf Erzeugnissen des Fandoms.

Da ich ja schon „so langsam“ schrieb, bleibt es heute mal bei einem kleinen Vorgeschmack und einer herzlichen Empfehlung:

Alexandra Trinley hat dereinst die TERMINUS-Serie intensiv aufgearbeitet. Ihr Band „Gespräche über Terminus“ stand einige Zeit zum kostenlosen Download bereit. In Garching gab es endlich die Druckexemplare, um auch Papierjunkies wie mich zu beglücken. Jippieh!

Gespräche über Terminus – Hintergründe zur Perry Rhodan-Miniserie, von Alexandra Trinley

Das farbig gedruckte 59 Seiten starke Heft im Format DIN A4 vereint Hintergründe zu allen 12 Heften der Miniserie, 14 Interviews, 2 Werkstattberichte und jede Menge wundervoller Kunstwerke.  (Der Betreiber dieses Blogs ist froh, auch eine Seite zum Heft beigetragen haben zu dürfen.) Alexandra verriet mir auf dem Con, dass sie zu Olymp ein ähnliches Werk plant. Ich bin schwer gespannt. Das TERMINUS-Heft gibt es in gedruckter Form bei der PRFZ zu erwerben. (Nein, ich bekomme für den Link nix, ich finde das Heft einfach verdammt gut und empfehle es jedem, der TERMINUS mag.)

Das nette kleine Sammlerstück ist ein Heft mit der Nummer 2950 – Der Sternenwanderer. Es trägt die Autogramme beider Autoren, beider Expokraten (von denen einer auch Heftautor ist) und des Titelbildzeichners. Christian Montillon hat auf der Leipziger Buchmesse unterschrieben, Uwe Anton, Wim Vandeman und Arndt Drechsler beim GarchingCon.

Ein Exemplar des Romans 2950 – reichhaltig signiert.

Ach ja, und warum ich diesen Heftekleinhaufen mit zu einem Perry-Rhodan-Con schleifte, werde ich demnächst mal im Video erzählen. War eine witzige Aktion mit Christian, Björn und Volker.

Eulen nach Athen tragen. – Was machten diese Hefte in Garching?

 

Seltsame Begegnung in Brühl

In mir ist der gestrige 1. BrühlCon noch lange nicht zu Ende. So ein feiner Nachmittag und Abend wirkt einfach lange nach. Ich habe tolle Menschen wiedergetroffen und faszinierende neue kennengelernt.
Das alles werde ich in den nächsten Tagen in einem ausführlichen und bebilderten Bericht zusammenfassen. Heute Morgen deshalb nur so viel:

Mein schönstes Con-Erlebnis

Wir waren gerade wieder vom Martinsmarkt im Gasthaus am Schloss angekommen, als sich zwei unbekannte Personen unserer kleinen Con-Ecke näherten.
Im Geiste lief die Liste der Interessenten durch, wen wir noch so erwarteten.
Kein Treffer.
Dann die Frage: Wer denn hier die Verantwortlichen seien?
Alle Finger auf Volker und mich!
Ein Mann und eine Frau. In der Hand einen Ausdruck der Veranstaltungsankündigung auf der Verlags-Homepage. Man hätte eine Frage zu Heftromanen und ihre Aufbewahrung.
Volkers Finger auf mich!

Man habe einen Freund in Stuttgart, der verzweifelt nach Sammelboxen für seine Heftromane suche, und wolle diesem Freund zu Weihnachten helfen. Da habe man gedacht, ob wir da vielleicht weiterhelfen könnten, man sei extra deshalb gekommen.

Natürlich konnte ich schnell weiterhelfen und habe mich den restlichen Abend über die Hilfsbereitschaft dieser beiden unbekannten Menschen gefreut, die für einen Freund extra die Mühe auf sich genommen hatten, uns zu treffen. Die ganze Begegnung hat übrigens keine fünf Minuten gedauert.

Manchmal ist die Welt schon ziemlich großartig.

Glücklich grinsende Brühlotarchen – Danke an M-M. Thurner für diesen Titel und an Robert Corvus für das Photo

Michael Rhodan in den Planetenromanen

Ich stehe ja noch ganz am Anfang des neuen Zyklus, aber die Figur des Roi Danton fasziniert mich. Ich fand ja schon Thomas Cardiff als Opfer eines übergroßen Vaters nicht schlecht. Mal schauen, was aus dem kleinen Michael wird, immerhin scheint er der Serie ja etwas länger erhalten zu bleiben. Aktuell hängt er wohl auf der SOL ab, was dafür spricht, dass er irgendwann wieder auftaucht.

Bis er auftaucht, gibt es ja noch de Planetenromane. „Das tödliche Element“, in dem ja die Verwandlung in Roi Danton beschrieben werden soll, habe ich gestern beim Onlineantiquariat meines Vertrauens erworben und habe dann mal weiter recherchiert. Ernst Vlcek scheint dieser Figur ja recht zugetan gewesen zu sein.

In der Perrypedia finden sich folgende Planetenromane mit Michael/Roi als Hauptfigur:

Außerdem gibt es noch:

Was die Planetenromane angeht, weist meine Sammlung noch sehr große Lücken auf. Bis auf den Jubiläumsband und Halo 1146 steht hier nichts rum, aber vielleicht ist die Konzentration auf einen Protagonisten ja ein möglicher Einstieg in diesen Teil des Perryversums.

Die obige Liste soll mir als Gedankenstütze dienen, und vielleicht zieht ja auch der ein oder andere Heftehaufenleser einen Nutzen daraus.
Erfahrenen Leser wäre ich übrigens dankbar für jeden Hinweis, falls die obige Planetenromanliste um Meister Rhodan junior noch Lücken aufweist.

Der Monat im Rückblick – Oktober 2017

Ups, gestern war der 31. Oktober – höchste Zeit für einen Monatsrückblick. Also bitte:

So lief die Leserei

Nach der Beendigung des MdI-Zyklus habe ich mich für eine kleine Pause entschieden. Da gleichzeitig ein Familienkurzurlaub an den Neusiedler See anstand, der mich im Heftehaufenmitnahmevolumen doch deutlich einschränkte, stand der Oktober fast ganz im Zeichen der STELLARIS.
Platzsparend auf mein Ebook gepackt, boten mir die Geschichten kurzweilige Unterhaltung zwischen vielen schönen Stunden mit meiner Familie.

Der Rest des Monats verlief teilweise unperryologisch. Schließlich erschien der neue Asterix, Yoko Tsuno steht auch im Regal und der Splitter Verlag hat auch noch einiges Ungelesenes bei mir abgelegt. Kurzum: Ich widmete mich der Bildergeschichte und ließ M87 erst einmal M87 sein. Morgen geht es da weiter. Vorher wartet aber noch das Ende der Andromeda-Staffel. Ich will ja wissen, was der NEO Perry so anstellt.

Das passierte im Blog

Natürlich stand auch die Bloggerei ganz im Zeichen der STELLARIS. Neben einer Reihe von Blogartikeln zu jedem Zehnerpack entstand auch ein persönliches Fazit zu meiner Lieblingsgeschichte. „Lebe Wohl“ von Frank Borsch habe ich zwischendurch noch einmal gelesen.

Christoph Ditterts Lesung in Wassenach hat auch noch einen kleinen Nachhall erfahren, und dass Robert Corvus im Schreibzeichen auf den Heftehaufen hinwies, finde ich sehr großartig.
Überhaupt dieses schlimme Internet – isoliert die Menschen doch nur, dieser neumodische Tand. Schlimm!
Genau deshalb planen Volker und ich ja ein kleines Treffen. Aus einer Laune heraus haben wir es mal humorig-großspurig BrühlCon genannt. Wer am 11.11. in Brühl noch dabei sein will, folge diesem Link und sei herzlich willkommen. Damit es wenigstens etwas Con-like wird, haben wir uns ein paar nette Sachen ausgedacht.

Das machte der Sammlungsaufbau

Ich habe ja immer dann am meisten Freude an Sammlungszuwächsen, wenn sie unverhofft kommen. So war ich sehr erfreut, als in einem Nachbardorf jemand eine kleine Sammlung unterschiedlicher Bücher für den kleinstmöglichen zweistelligen Eurobetrag loswerden wollte.

Dieses hübsche Konvolut fand ich ganz in meiner Nähe. Nun harrt es der Sichtung.

Ein paar Planetenromane – Originalausgabe und Weltbild, die „Rupfbücher“ aus der Autorenbibliothek, ein Grundstock an Atlan-Blaubänden, ein paar Heyne-Bücher (leiderist Odysee nicht ganz komplett) und die Thoregon-Ausgabe von Bechtermünz – sowas ist doch schön. Stellt sich nur mal wieder die Platzfrage.

Gebrauchtbuchhandlungsfund

Die Lektüre von Heft 66 – Wächter der Verbannten liegt ja nun auch schon ein paar Tage zurück. Meine Erinnerungen an diesen Band sind verblasst; ich weiß, dass er von Kurt Mahr verfasst wurde und irgendwie mit den blauen Zwergen und dieser Siedlergeschichte zu tun hat.
Nicht verblasst ist die Erinnerung an eine Werbeanzeige auf dem äußeren Umschlag:

Quelle: Heft 66 – Wächter der Verbannten – Copyright by Pabel Moewig Verlag, 1962

Mir ist die Anzeige im Gedächtnis geblieben, weil sie eine Verknüpfung zwischen zwei meiner Hobbys darstellt. (Langzeitleser werden meine Faszination für Flugzeuge und Eisenbahnen ja schon mitbekommen haben.

Durch einen Zufall habe ich dann genau dieses Heft in einem modernen Antiquariat gefunden:

Copyright by Pabel Moewig Verlag, 1962

Der Band gehört zur vierbändigen Reihe  „Fliegergeschichten-Handbuch“ und bietet eine große Fülle damals verfügbarer Informationen über die sowjetische Luftfahrtindustrie. Ausführliche Texte und Dreiseitenrisse vieler Militärflieger werden – entgegen dem Titel – durch Informationen zu den zivilen Verkehrsflugzeugen der Zeit ergänzt. So werden auch legendäre Maschinen wie die TU-104 ausführlich beschrieben.

Natürlich finden sich entsprechende Fakten und vor allem viel bessere Fotos fast aller vorgestellten Flieger mittlerweile im Internet. Aber die Aura, das Zeitgefühl und die zeitgenössischen Texte, die inmitten des kalten Krieges durchaus Hochachtung vor der Luftfahrtindustrie des einstigen Gegners verbreiten, das kriegt keine Wikipedia hin. Dazu braucht es schon diese kleine Zeitreise.

Bleibt nur eine Frage: Stelle ich das Ding zu den Flugzeugbüchern oder in die Kiste mit den vermischten Heften?

Mein Pfad nach Andromeda

Kürzlich hat die Perry-Rhodan-Redaktion zehn signierte Poster zum Perry Rhodan Neo Roman 150 verlost. Bekanntlich geht es da ja nach Andromeda, wir werden also die moderne Fassung der „Meister der Insel“ lesen können.


Für die Nichtrhodanisten, die hier mitlesen: Der Zyklus „Meister der Insel“ sorgt bei alteingesessenen Rhodanlesern noch immer für feuchte Augen und ekstatische Verzückungen. Die Hefte ab Band 200 gelten gemeinhin als der beste Zyklus der ganzen Perry-Rhodan-Serie und sind ein beliebtes Beispiel für das Argument „Früher! War ALLES! Besser!“

Jedenfalls habe ich mich an dem Gewinnspiel beteiligt, bei dem die zehn besten Begründungen für einen Wiedereinstieg in Perry Rhodan Neo prämiert wurden. Da bei mir demnächst die Lektüre von Band 200, also dem Beginn des klassischen Zyklus ins Haus steht, war ich natürlich begeistert über das Reboot und werde beide Ausgaben parallel verfolgen. Wann bietet sich die Chance zur parallelen Erstlektüre schon mal. Wie man sieht, bin ich nicht der Einzige, dem dieses Vorhaben gefällt. Herzlichen Dank nach Rastatt.

Hinweis an die Redaktion: Mit Terminus hättet ihr ja auch mal warten können, bis ich bei Band 400 bin. Ehrlich jetzt! Aber in 830 Tagen lese ich, wenn die hohen Mächte wollen, Band 1000 „Der Terraner“, falls ihr da was an Reboot planen solltet *fg*

Natürlich gibt es ein Foto mit Roman und Poster. Bitte sehr; meine Perry-Ecke hat jetzt Neo-Zuwachs bekommen:

Herr Haufen auf dem Weg nach Andromeda (Ich wusste, dass ich dieses T-Shirt noch irgendwann in diesem Blog unterbringen würde …)

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