Jahresrückblick 2018

So! Dann gehe ich mal Blogaufgabe zwei für diesen Monat an: Wie war das Jahr 2018 so aus der Sicht eines Heftehaufenbetreibers, was hat mir Spaß gemacht und was war vielleicht auch doof? Und werde ich mich überhaupt an alles erinnern können? Wir werden sehen. Lass mal anfangen.

Heftehaufen unterwegs

Im Rückblick auf das letzte Jahr freue ich mich über eine doch recht rege Reisetätigkeit. Drei Cons und eine Messe, dazu viele weitere kleinere Treffen haben mich durch das Jahr begleitet.

Den Conreigen eröffnete der GarchingCon, der in diesem Jahr im Exil stattfand, was der Stimmung für mich keinen Abbruch tat, da ich ohnehin keinen Vergleich hatte. Was die Münchner Fanbasis da regelmäßig und seit langer Zeit auf die Beine stellt, ist schon richtig großartig. Ein tolles Programm zu vielen Facetten des Raketenhefthobbys haben Volker und mich drei Tage lang erfreut. Hinzu kamen wunderbare Begegnungen mit Menschen, die ich bisher nur online kannte oder lange nicht mehr gesehen habe. Der GarchingCon ist eine Veranstaltung, die ich gerne regelmäßig besuche. Ein kleines Wiedersehen mit den Münchnern gibt es ja Anfang Februar.

Bloggertreffen am Kölner Rheinufer mit Sven Fesser, komischem Typen und Volker Hoff (v.l.n.r.)

Den Conreigen beschloss der ColoniaCon, eine ebenfalls aus dem Fandom nicht wegzudenkende Veranstaltung, wenn auch diesmal in etwas kleinerem Rahmen. Dies mag vielleicht an einem gewissen Besuch in Köln gelegen haben, aber die gemütliche Atmosphäre am Kölner Rheinufer hatte ein bisschen was von Familientreffen. Der Nachklang wurde leider von der traurigen Todesnachricht Achim Mehnerts überschattet. Ich kannte im Prinzip nur seine Romane, aber wenn so jemand aus dem Fandom geht, bleibt eine Lücke …

Kurz vor dem ColoniaCon ging unser eigener MiniCon in seine zweite Auflage. Das war ein Spaß, zumal ich dort Raphael und seinen Podcast kennengelernt habe.

„Möchtegerninterviewer bedrängt Autor mit seinem imposanten Gerät.“ (Foto: Udo Moersch, Bildunterschrift: Raphael Schottel)

Das aufwändigste Ding war sicherlich die Leipziger Buchmesse, bei der ich als Blogger akkreditiert war. Eine halbe Woche Bücher und Büchermenschen, eine ganz neue Welt und dazu ein kleines Outdoorabenteuer, bei dem ich eingeschneit bin. Ich vermute, da wird der Oppa auf der Ofenbank noch seinen Enkeln von erzählen …

Der Perry Rhodan-Stand auf der Leipziger Buchmesse 2018

Heftehaufen im Netz

Das dickste digitale Ding war wohl der Umzug von Blogger auf eine eigene WordPress-Installation. Anstoß dazu gab die berühmte DSGVO, nach der ein Blogger-Blog ja nicht ganz so astrein dasteht. Mit Volkers Hilfe und der paar anderer guter Geistern habe ich den Umzug leichter gemeistert, als befürchtet. Bei der Gelegenheit ergeht noch mal der Aufruf, eventuelle Lesezeichen zu ändern. (Die Umleitung funktioniert aber noch bis auf weiteres, also keine Sorge.)

In der ersten Jahreshälfte habe ich für mich Neuland betreten, indem ich über die Olymp-Miniserie eine Reihe von Videos auf YouTube hochgeladen hat. Das war ein Spaß, den ich bei den nächsten Miniserien wiederholen werde, auch wenn es dann bestimmt keinen venusischen Feuerwhisky mehr gibt.

Ich gucke ein bisschen doof, hebe einen zu Peregrins Ehren und habe den Mauszeiger im Screenshot übersehen.

In Sozialen Medien treibe ich mich ja seit 2011 rum. (Ich habe sogar letztens noch meinen allerersten Twitteraccount gefunden, den ich mir extra für den WeltCon in Mannheim angelegt hatte. Niedlich …(Und nein, fragt gar nicht erst!)) Natürlich findet der Heftehaufen auch da statt.

Ich bin immer noch kein Facebookmensch und bin heilfroh, dass Volker das für den BrühlCon alles erledigt. Volker, hiermit ergeht öffentlicher Dank an deine Adresse, für deine Arbeit mit den BrühlCon-Accounts!

Auf Twitter treiben sich dafür ein Haufen toller Perryfans rum, denen irgendjemand den Tarnnamen #Twitterbande verpasst hat. Danke, dass es euch gibt, ihr wisst, wer gemeint ist.

Heftehaufen liest

Durchschnittlich habe ich ein Raketenheft am Tag gelesen, wobei das in keinster Weise gleichmäßig geschehen ist. Es gab Phasen, wie etwa den Sommer, in denen ich zwei Monate nahezu nicht im Perryversum unterwegs war. Dann gab es wieder Zeiten, in denen mir fünf Hefte am Tag noch zu wenig waren. Da verlasse ich mich ganz auf mein Gefühl.

Wenn ich nicht im Perryversum unterwegs war, haben mich in diesem Jahr ein paar historische Romane und Sachliteratur rund um die gescheiterte Franklin-Expedition fasziniert. Dazu kamen ein paar nette Comics der Firmen Splitter und Cross Cult.

In ein paar wenige Planetenromane habe ich noch reingeschaut und vor allem habe ich eine Menge ziemlich feinen Lesestoff von der Messe mitgebracht.

Heftehaufen sammelt

2018 ist in der Sammlerrückschau für mich das Jahr der Erforschungen. Ohne wirklich festes Ziel habe ich mich ans Finden von Büchern gemacht. Ich habe einfach Spaß am Jagen und Sammeln, und mag keine Mondsummen ausgeben für eine bestimmte Ausgabe, obwohl das Internet voll davon ist. Das wäre für mich in gewisser Weise unsportlich. Ich bin kein Komplettist, ich mag die Entdeckung.

Die ersten zwölf Bände der Platin-Edition haben ihren Weg auf den Heftehaufen gefunden.

Eine tolle Entdeckung waren fast alle Planetenromane, die kurz vor dem BrühlCon auf unerklärliche Weise in meinen Kofferraum wanderten. Danke, dass du an mich gedacht hast, Uli.

Nach so fünf abstinenten Wochen war 2018 doch ein ziemlich großartiges Rhodanjahr für mich. Mit Sicherheit habe ich einiges vergessen, einiges habe ich verklärt (was wohl normal ist), einiges ist passiert, das ich noch nicht berichten möchte (auch das ist normal). Manche Sachen sind zu einer wohligen Routine geworden, vieles habe ich neu ausprobiert. Rhodan hat mich zum ersten Mal auf eine Buchmesse gebracht, hat mir jede Menge neuer toller Menschen beschert. Da soll noch einer was gegen diese komischen Groschenhefte sagen 😉

So, das ist das Stichwort. Ich geh mal wieder lesen. NEO Band 18 liegt aktuell auf dem Tisch. Bis demnächst.

Perrypläne 2019

Reisepläne, Experimente und Neuigkeiten

Wohlan! Kommen wir zum ersten Punkt auf dem Blogplan für den Januar 2019: den Ausblick auf das kommende Jahr. Es wird weniger Reisepläne geben, dafür aber das ein oder andere Blogexperiment und etwas für mich sehr neues, worauf ich sehr gespannt bin.

Heftehaufen unterwegs

… die faszinierendste Reise meines Lebens (Copyright VPM, 2019)

Der Beginn des Jahres steht natürlich im Zeichen von Band 3000 – Mythos Erde. Als ich 2011 in Mannheim beim WeltCon war, lag das alles noch in sehr weiter ferne, aber schon damals gab es die Vision 3000. Der Zauberspiegel hat 2011 einen schönen Artikel dazu geschrieben. Aktuell stimmt eine nette Social Media Kampagne der Redaktion auf die bevorstehenden Feierlichkeiten ein, bei der ich ebenfalls mitmachen durfte.

Sicher haben viele Fans sich einen neuen WeltCon zum großen Jubiläum gewünscht. Bauer hat da leider ein wenig anders entschieden, aber immerhin bekommen wir eine Veranstaltung im Literaturhaus München für 300 Fans und mit interessantem Programm. Damit ist Perry Rhodan an einem Ort der sogenannten „Hochkultur“ angekommen (Oh, wie ich diesen Begriff voller Inbrunst verabscheue.) Glücklicherweise habe ich ein Ticket bekommen und werde beizeiten eine Space-Jet besteigen, um den Festivitäten beizuwohnen. Und wer weiß, vielleicht bekommen wir die große Feier ja zum 60. Geburtstag. Ich gebe die Hoffnung nicht auf.

Der zweite fixe Fandomtermin des Jahres ist der 3. BrühlCon am 14.09.2019, den ich mit Ralf, Volker und vielen weiteren hilfsbereiten Menschen organisiere.

Für alle anderen faszinierenden Termine, wie etwa „Hinterm Mond“ oder die „Perry Rhodan Tage“ in Osnabrück kann ich aus Gesundheitsgründen aktuell leider keine feste Zusage geben. Wenn, dann ergibt sich das spontan. Nach Mannheim wollte ich ja auch schon längst gekommen sein. Verdammt … Definitiv gestrichen ist für mich in diesem Jahr die Leipziger Buchmesse. Ich wäre gern gefahren, aber was zu viel ist, ist nun mal zu viel. Simple, aber schmerzhafte Wahrheit.

Heftehaufen im Netz

Der Blog geht in sein drittes Jahr, vieles ist zum festen Bestandteil geworden, und genau deshalb habe ich immer wieder Lust, Neues auszuprobieren. Mit den Hashtags #pr3000 für den Roman und #pr3000MUC für die Veranstaltung sollte eine Berichterstattung aus München zumindest auf Twitter leicht möglich sein. Die „Twitterbande“ ist da ja nicht ganz unaktiv. Das wird ein Spaß.

Begleitend dazu nehme ich mir die angekündigten Kurzromane um die verlorenen Jahrhunderte vor. Heftehaufen liest und labert diesmal aber nicht allein, sondern ich werde die Videos gemeinsam mit Volker machen. In welcher Form und auf welchem unserer Kanäle wir das dann veröffentlichen, werden wir sehen. Eine weitere Kooperation auf YouTube zur Printausgabe der Romane ist angedacht; ich bin gespannt, ob das klappt. Ich würde mich nicht ganz unwesentlich freuen.

Ach ja, und die neue Überraschungsminiserie gibt es ja auch noch. Die wird auch nicht spurlos am Heftehaufen vorüberziehen.

Und dann ist da noch „Das Echo von Tolot“. Eine Kooperation mit tollen Typen und einer Ente. Näheres hierzu gibt es Anfang Februar auf die Ohren. Oder, wie Captain Kirk einst sagte: „Das wird ein sicher ein Spaß.“

Heftehaufen sammelt

Ich möchte im Jahr 2019 gern die Platin-Edition komplettieren, einfach, weil ich sie schön finde. Sechs Bände fehlen noch, das sollte zu schaffen sein. Atlan-Blaubände sind auch reizvoll, stehen aber in diesem Jahr nicht im Fokus, da ich mich an Atlan noch nicht wirklich ran gewagt habe. Und DORGON-Taschenbücher stehen auch noch auf der chronischen Sammelliste. Aber gemach, ich hab da keine Eile.

Außerdem würde ich gerne erfassen, welches Romanheft ich in welcher Auflage habe. Sammlerzeug halt … 😉 Tabellenkalkulation oder Datenbank, muss ich mal noch in ruhe überlegen.

Heftehaufen liest

Neben all dem gibt es natürlich die Leserei, schließlich ist der Heftehaufen ja doch irgendwie auch ein öffentliches Lesetagebuch. Natürlich werden Stapel ungelesener Bücher niemals kleiner. So will es das Gesetz. Ich beschränke mich also auf die perryversisch relevante Lektüre.

Priorität hat natürlich die Erstauflage ab Band 1. Da bin ich heute mit Band 741 wieder eingestiegen und lasse es bei der Zielmarke von einem Raketenheft pro Tag. Neben den verlorenen Jahrhunderten, der angekündigten Taschenbuchtrilogie und der Miniserie möchte ich auch wieder verstärkt ins Neoversum eintauchen. Aktuell stecke ich da in Staffel drei und lese immer mal wieder ein Taschenheft, so, wie ich gerade Lust und Laune habe.

Na ja, und das ein oder andere Nebenprodukt, wie Planetenromane, Spacethriller, DORGON oder solche Dinge werden mit Sicherheit auch wieder den Weg in meine Leseecke finden. Da lasse ich mich einfach mal überraschen.

Und bei euch so? Lesepläne? Überraschungslektüre? Beides? Erzählt mal. Und welches Rhodanbuch muss ich eurer Meinung nach 2019 dringend lesen.

Treffen netter Menschen Die Brühlotarchen sind früh dran

Brühl (das bei Köln, wie Volker immer wieder betont) war gestern, am 1.12.2018 spätestens ab 16:00 mal wieder der Hort des gepflegten Rhodanismus.

Da ich vor einigen Wochen Tickets für die Veranstaltung zu Perry Rhodan 3000 sowohl für mich, als auch für Ralf und Volker bestellt hatte, musste natürlich selbstverständlich und auf jeden Fall noch vor Februar eine persönliche Übergabe her. Solche wertvolle Dokumente  verschicken … nicht auszudenken … nein! Die Wichtigkeit der persönlichen Dokumentenübergabe lässt sich daran ablesen, dass Ralf von seiner Frau Heike begleitet wurde, die dankenswerterweise diese hübsche Erinnerungspostkarte anfertigte (Der wahre Grund für die Entzsche Komplettanwesenheit liegt natürlich ganz woanders, aber ich will nicht vorgreifen.):

Ralf Entz, Martin Ingenhoven und Volker Hoff – die drei von der Tankstelle, oder, wie Michael Marcus Thurner sie einst nannte: die Brühlotarchen

Die Tickets waren schnell verteilt, also konnte nach feinstem Essen die eigentliche Arbeit beginnen. Ralf und Heike waren ja beim letzten BrühlCon nur per Videoschalte aus den kanadischen Wäldern dabei. Umso schöner ist es, das Team wieder komplett zu haben. Schnell flogen die wildesten Ideen durch den Raum, wen man so alles einladen, und was man so alles anstellen könnte, um die Herzen der Rhodanisten auch beim 3. BrühlCon zu erfreuen. Gewisse Nebenwirkungen waren da nicht auszuschließen:

Nachdem wir uns also ordentlich ausgetobt hatten (kulinarisch wie kreativ) schob Volker in seiner unnachahmlichen Art nach: „Un‘ wat erzähle mer den Leuten jetz‘?“

Na, dann lassen wir mal drei Katzen für den 3. BrühlCon aus dem Sack:

Volker wird in der nächsten Zeit die Seite brühlcon.de (nur echt mit dem Umlaut) mal wieder neu tapezieren und anstreichen. Neben den von Volker betreuten Facebookaktivitäten, einem Twitter– sowie einem Instagramaccount gibt es dann eine zusätzliche zentrale Informationsverteilungseinrichtung, die alle Kanäle bündelt.

Der Verlag In Farbe und Bunt war so freundlich, uns eine ganze Reihe gedruckter Corona-Magazine zu überlassen. Diese besondere Auflage war nur auf der Phantastika in Berlin erhältlich. Alexandra Trinley hat hier schon etwas über die tolle Ausgabe 10/2018 erzählt. Unsere Exemplare wird es im Rahmen des BrühlQuiz zu gewinnen geben. Sicherlich kommen noch ein paar weitere attraktive Gewinne dazu.

Ralf blättert im gedruckten Corona-Magazin und denkt sich schon mal ein paar fiese Fragen aus.

Die gepflegte Mischung aus Stammtisch und Con wollen wir auch im Jahr 2019 wieder beibehalten. Nett schnacken, lecker essen und ein paar rhodanistische Programmpunkte, das planen wir auch am Samstag, den 14.09.2019 wieder. Zusätzlich wird es zum 3. BrühlCon ein Conbuch geben. Eine ganze Reihe von Beiträgen wurden schon zugesagt. Wer noch eine zündende Idee hat und etwas beitragen möchte, darf uns gerne noch anschreiben. Besonders freue ich mich, dass Raphael Schottel das Titelbild und eine Reihe von Innenillustrationen anfertigen wird. Raphael ist unter anderem für die Artworks des Perry-Rhodan-Fanpodcasts „Die dritte Macht“ bekannt. Für Satz und Layout des Conbuches konnten wir Heike Entz gewinnen. Passend zum kommenden Zyklus hat sich das Oberthema „Legenden“ herauskristallisiert.

3. Perry Rhodan-BrühlCon am 14.09.2019 Ein Beitrag, frisch kopiert vom Zeitreisenden

Volker hat heute auf seinem Blog zum 3. BrühlCon eingeladen und er hat mir erlaubt, den Beitrag hier zu paraphrasieren:

Volker, ich und der Unsterbliche

Volker Hoff (der Zeitreisende), Ralf Entz und ich laden auch im Jahr 2019 zum 3. Perry Rhodan-BrühlCon nach Brühl (bei Köln) ein.

Nachdem der letzte BrühlCon am 15.09.2018 eine sehr gelungene Veranstaltung war, wollen wir uns am Samstag, den 14.09.2019 wieder um 18.00 Uhr im Brühler Wirtshaus (am Bahnhof) treffen und über die Welt von Perry Rhodan & Co. diskutieren, Neuigkeiten austauschen und möglichst viele neue PR-Fans kennenlernen.

Diesmal haben wir das gesamte Obergeschoss im Brühler Wirtshaus bereits fest reserviert und hoffen, dass wir die Teilnehmerzahl weiter erhöhen können!
Es wäre doch klasse, wenn in 2019 beim nächsten Treffen um die 50 Teilnehmer kommen würden 🙂
Wir würden uns riesig freuen, wenn wieder viele Autoren beim Treffen dabei wären!
Fest zugesagt haben jetzt schon die Autoren Dietmar Schmidt, Robert Corvus und der bekannte Science Fiction-Autor Phillip P. Peterson.

Ziel des Treffens ist es auch, jüngere Leserinnen und Leser für die größte Science Fiction-Serie der Welt zu begeistern.
Einen ausführlichen Bericht über den 2. BrühlCon kann man z.B. hier nachlesen.

Fahrtkosten und Verzehr wie immer auf eigene Kosten.
Die Anreise kann mit Zug (Treffpunkt direkt am Bahnhof) oder mit PKW erfolgen (es sind genügend kostenpflichtige Parkplätze direkt am Bahnhof vorhanden).

Wir freuen uns wieder auf ein intergalaktisches Treffen und können es kaum erwarten, euch alle im nächsten Jahr wiederzusehen! Wir werden natürlich wieder die ein oder andere Überraschung einplanen!

Wir werden zusätzlich noch in diesem Jahr eine eigene BrühlCon-Website freischalten.

Falls Ihr also bei diesem durch und durch galaktischen Treffen dabei sein möchtet (und euch noch nicht über Facebook angemeldet habt), schreibt kurz unten einen Kommentar rein. So können Volker und ich die Anmeldungen besser überblicken.

Wie immer bis dahin: galaktische Grüße von Volker, Ralf und Martin!

BrühlCon für die Ohren Der Perry Rhodan Fanpodcast berichtet aus dem Wirtshaus

Den Perry Rhodan Podcast „Die dritte Macht“ habe ich ja schon mal empfohlen. Raphael, einer der Podcaster, war letztens mit seinem Tonaufzeichnungsgerät in Brühl und hat eine akustische Conversion veröffentlicht. Klingt richtig gut. Einfach mal reinhören.

Kai Hirdt, Robert Corvus und Uwe Anton kommen in der Folge natürlich auch zu Wort. (Zeichnung: Raphael Schottel)

BrühlCon Nummero Zwo

Während ich diese Zeilen schreibe, kuriere ich gerade meine NachCon-Erkältung aus und wundere mich immer mal wieder, was aus einem netten Kommentar und einem Blogartikel so alles werden kann.

Am letzten Samstag war es soweit, der BrühlCon, dieses faszinierende Zwischending aus Stammtisch und Con ging in die zweite Runde und hat damit nach rheinischem Recht den Traditionsstatus erreicht. Nachdem ich mich im Vorfeld dieses mal nach außen hin eher zurückgehalten und hinter den Kulissen gewirbelt habe, hat Volker allerkräftigst die Werbetrommel gerührt, was dazu führte, dass wir ein halbes Dutzend Autoren begrüßen durften und dem Wirtshaus mehrmals um eine Raumänderung bitten mussten, weil Volker von immer mehr Anmeldungen berichtete. Doch der Reihe nach!

Der Tag begann für mich mit einer entspannt-anstrengenden Runde Sport, nachdem ich am Tag zuvor unsere Contüten gepackt hatte. (Jawohl, selbst der kleinste Con der Welt braucht Contüten. Herzlichen Dank deshalb an die Perry Rhodan Redaktion und die Sammlerecke, die uns mit Tüten und allerlei Füllstoff und Gewinnmaterial versorgt und unsere kleine Veranstaltung im Vorfeld beworben haben.)

Unser Wohnzimmer versprühte zwischenzeitlich einen ganz eigenen Charme.

Gegen 15:00 ging es mit vollgepacktem Auto gen Brühl, wo ich Volker traf, der mir beim Ausladen half. Das mit dem leeren Auto zerschlug sich dann aber innerhalb von Sekunden, da kurz darauf Ulrich auftauchte, und mir den Kofferraum voller Planetenromane stellte. Sehr großartig! (Lieber Ulrich, sobald ich wieder mengen kann, bekommen die Bücher ein würdiges neues Zuhause in meinem Regal. Ich freue mich jetzt schon auf die Lektüre.)

Wir hatten kaum alles ins Brühler Wirtshaus getragen, als schon die ersten Gäste eintrudelten – weit vor der Zeit. Darunter waren auch diese drei freundlichen Menschen:

Madeleine Puljic, Kai Hirdt und Dietmar Schmidt (v.l.n.r.)

Pünktlich gegen 18:00 konnte es dann losgehen. Nachdem wir Ralf Entz noch per Videoschalte aus Kanada kurz winkten, hatte Volker mich dazu ausersehen, die Gäste zu begrüßen und gleich ein wenig zu verwirren.

Wie das so eine Veranstaltung so an sich hat, bilden sich ja relativ schnell Grüppchen. Wer sich kennt, hockt zusammen, Autoren hier, Fans da. So geht das mal gar nicht!

Um die Gäste jeck zu machen und die Menge ein wenig zu durchmischen, hatten wir uns ein kleines Quiz ausgedacht. Als Gruppenköpfe bestimmte wir je zwei der anwesenden Autoren, zu denen dann jeweils 11 bis 12 Gäste zugelost wurden. Im Team „Woolver“ spielten die „Namenszwillinge“ Dietmar Schmidt und Dieter Bohn. Männer, die mit Bart einfach noch besser aussehen, bildeten das Team „Mehandor“ – Kai Hirdt und Uwe Anton. Und aus offensichtlichen Gründen traten im Team „Matten-Willy“ Madeleine Puljic und Robert Corvus (der natürlich auch ohne Bart ganz fabulös ausschaut) an.

Nach einigen Aufwärmfragen ging es tief in die Rhodanhistorie. Beispiele für Fragen gefällig? Gern:

Welche Formulierung stammt nicht aus einem Perry Rhodan Romanheft?

a) „Welches kosmische Spiel wurde da gespielt?“
b) „… ein vollkommener Wurf in einem kosmischen Kegelspiel.“
c) „Ihr Problem war ein anderes. Das Spiel. Ein kosmisches Schachspiel …“

oder auch speziell für Robert Corvus:

Wie lautet der Titel von Band 5000, wenn es nach den Worten Andreas Eschbachs vom Weltcon 2011 geht?

Ein nettes kleines Späßchen, nach dem wir uns lecker Essen aus der Brühler Wirtshausküche widmeten und die Gespräche ihren Lauf nahmen. Jeder quatschte mit jedem, die Autoren geben fleißig Autogramme, erzählten von ihrer Arbeit und standen für Fotos zur Verfügung. Genau so hatten Volker und ich uns das gedacht.

Udo Moersch und Robert Corvus (v.l.n.r. – Foto: Udo Moersch)

Die anwesenden Autoren beim Spontangruppenfoto – Kai Hirdt, Madeleine Puljic, Robert Corvus, Uwe Anton, Dieter Bohn, Dietmar Schmidt (v.l.n.r. – Foto: Udo Moersch)

Uwe Anton signiert einen seiner beiden Planetenromane (Foto: Udo Moersch)

Ein weiterer geplanter Programmpunkt – Premierenlesungen von Kai und Uwe – mussten leider entfallen, da wir in unserem Raum nicht alleine waren und somit keine Mikroanlage aufbauen konnten. (Ziel für den nächsten BrühlCon: 50 Gäste. Dann sind wir da oben in dem Raum alleine.) Der guten Stimmung tat das keinerlei Abbruch. Bis nach Mitternacht blieben die letzten Gäste, um über den Unsterblichen und viele, viele andere Themen zu quatschen. Ich selbst war dann irgendwann sehr früh morgens daheim, nachdem wir mit zwei fleißigen Helfern alles wieder in mein Auto geräumt hatten und ich endlich ein wenig runtergekommen war.

Besonders hat mich gefreut, dass Raphael vom Perry-Rhodan-Podcast „Die dritte Macht“ da war. Ein Mann der für O-Töne kam und mit Interviews nach Hause ging. Ich bin gespannt auf die Folge über den BrühlCon.

„Möchtegerninterviewer bedrängt Autor mit seinem imposanten Gerät.“ (Foto: Udo Moersch, Bildunterschrift: Raphael Schottel)

Natürlich kann es unsere kleine Veranstaltung nicht mit den großen Cons in Köln und München aufnehmen. Das wollen wir auch gar nicht. Mir hat es große Freude gemacht, mit Menschen einmal länger zu quatschen, als das auf den prominenten Veranstaltungen mit vollem Programm in der Regel möglich ist, ohne in die Routine eines festen Stammtischs zu verfallen. Noch größere Freude hat mir bereitet, dass die anwesenden Raketenheftverrückten das offenbar ähnlich gesehen haben.

Die Rückmeldungen am Ende des Tages und am nächsten Morgen lassen leider nichts anderes zu, als einen dritten BrühlCon in ganz ähnlichem Rahmen für 2019 anzupeilen.

Spät am Abend konnten dann auch Volker und ich das beliebteste Fotomotiv des Abends kapern.

P.S.: Antowrt b stammt aus dem Roman Terror von Dan Simmons und Band 5000 heißt „Das Imperium der Mausbiber“

 

Update 30.09.2018

Wer den BrühlCon nachhören will, kann das gerne bei der dritten Macht tun. Sehr hörenswert.

(Zeichnung: Raphael Schottel)

BrühlCon im Bewegtbild

Der 1. BrühlCon wirkt in mir immer noch nach. Soeben ist das Video zu unserem galaktischen Treffen fertig geworden.

Brühlsche Nachwirkung – Heftehaufen goes Video

Ich sitze gerade daran, die Videoschnipsel vom BrühlCon in eine ansehnliche Form zu bringen. Ein Interviewausschnitt ist ja schon zu sehen, den Rest baue ich noch drum herum. Leo Lukas hat uns erlaubt, Cosmolodicsmusik zu verwenden, was ich einen sehr feinen Zug finde.
Danke, Leo.

Das Convideo, eine paar Unterhaltungen mit Volker und ein schon länger zurückliegender Mailwechsel haben mich dazu bewogen, dem Heftehaufen nun doch endlich eine Videosektion zu spendieren. Mal schauen, was daraus wird.

Als erste Fingerübung habe ich das bekannte Interview mit Robert Corvus mal mit ner Titelfolie versehen. (Erst mal klein anfangen ;))
Ich verlinke das nicht, das Video steht ja schon unten.

Das war der 1. BrühlCon – Versuch einer Rückschau

Treffen sich drei Typen in Oberhausen und sagen: „Lass mal in Brühl treffen, lecker essen und quatschen.“

Das ungefähr dürfte der Gründungsmythos des 1. BrühlCon 2017 sein, der von Ralf Entz, Volker Hoff und mir auf der Phantastika in Oberhausen ersponnen wurde. Was eigentlich als Treffen zu dritt geplant war, wurde recht schnell größer. Viel größer. Es folgten eine Facebookeinladung, ein Mailwechsel mit Klaus Bollhöfener wegen materieller Unterstützung und schließlich die Zusage von Robert Corvus. Klaus versorgte uns freundlicherweise mit Material für Contüten und einem eigenen Plakat, Robert gab den Ehrengast, denn ein solcher gehört einfach zu jedem Con.

1. BrühlCon 2017 – Copyright by Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Und so stand einem sehr lustigen MiniCon nichts mehr im Wege.
Gespannt warteten Volker und ich darauf, wer denn nun tatsächlich im Sauwetter den Weg vor das Brühler Schloss gefunden hatte. 15 festen Zusagen hatten wir, begrüßen konnten wir letztendlich 12 bestens gelaunte Teilnehmer. Sehr großartig!

Die Teilnehmer des 1. BrühlCon – nicht mit auf dem Bild ist unser Fotograf Udo Mörsch

Und es war eine illustre Runde, die den Weg zum Brühler Martinsmarkt antrat. Zwischen Science-Fiction-Autor mit Narrenkappe (es was der 11.11.), altgedienten Perry-Rhodan-Fans, jungen Buchbloggerinnen und SF-erfahrenen Rhodan-Neulingen entspannen sich auf dem Hinweg bereits muntere Gespräche.
Das Mistwetter tat unserer Laune absolut keinen Abbruch, förderte aber die baldige Einkehr in die nächste Glühweinbude.
Schnell entwickelten sich die Gespräche von unser alle Lieblingsraketenheftserie weg zu Themen über das Leben, das Universum und den ganzen Rest. Faszinierend. Rheinländer und Rhodanisten haben sich anscheinend immer etwas zu erzählen.

Als der Herr Autor nach genossenem Glühwein die örtliche Buchhandlung erspähte, gab es für ihn kein Halten mehr. Schon gar nicht, nachdem ihm gesteckt wurde, dass seine Bücher dort relativ prominent auslägen.
Doch anscheinend ist Robert Corvus in Brühl so angesagt, dass kein einziges seiner Bücher mehr für eine Signatur aufzutreiben war. Aber zwei Silberbände und Trivid standen im SF-Regal. Das war dann zumindest der Trostpreis.

Zurück im Wirtshaus am Schloss, wo wir unsere Ecke mit einem hübschen Conplakat verziert hatten, startete dann das, was man mit einem kleinen Augenzwinkern als Conprogramm bezeichnen könnte.
Nach gutem Essen und Trinken schritten wir zur Verteilung der Contüten. Neben aktuellem Infomaterial hatte Klaus Bollhöfener mir im Vorfeld für jeden Teilnehmer ein kleines Geschenk zu Ehren des allerersten BrühlCon geschickt, was auf allseitige Begeisterung stieß. Vielen Dank noch einmal für die Unterstützung.

Herr Haufen improvisiert eine Rede kurz vor der Verteilung der Contüten

Natürlich durfte auch eine Autogrammstunde nicht fehlen. Robert Corvus hatte extra für jeden Teilnehmer ein Perry-Rhodan-Heft und eine Autogrammkarte zum Signieren mitgebracht. Sehr großartig! Auch hier noch einmal allerbesten Dank.

Robert Corvus bei seiner kleinen Signierstunde

Zu guter Letzt durfte auch ein Panel nicht fehlen. Und so organisierten wir kurzerhand noch ein Kurzinterview mit dem Ehrengast.
Zwischen den einzelnen Programmpunkten ergaben sich spannende und wundervolle kleine Momente. Immer wieder wurde über Roberts Liebe zu einer gewissen Weltraumratte gefrotzelt. Udo Mörsch, verzauberte mit zwei Heftromanen, die er als Kind gemeinsam mit seinen Schulfreunden verfasst hatte – ein beeindruckendes Zeugnis früherer Fankultur. Ralf beeindruckte durch sein immenses Detailwissen rund um die Erstauflage.

Udo Mörsch schrieb nicht nur als Kind Heftromane, sondern ist auch an der Überarbeitung alter Heftromanserien im Mohlberg-Verlag beteiligt

Und immer wieder entwickelte sich das Gespräch von Herrn Rhodan weg zu allen nur erdenklichen Themen. Herrlich! Genau so hatten sich die Brühlotarchen das gedacht. (Danke an M.M. Thurner für den Titel. Wir halten ihn in Ehren, schließlich sind österreichische Titel eine besondere Auszeichnung.)

Am Ende des Tages stand die Frage nach einem möglichen 2. BrühlCon 2018 gar nicht mehr im Raum. Das Ding ist beschlossene Sache.
Erste Ideen existieren bereits, sodass wir im Januar in die konkreten Planungen einsteigen können. Denn vor dem Con ist immer nach dem Con.

Interview mit Robert Corvus

Während einer Gesprächsrunde ergab sich auf dem 1. Brühlcon 2017 die Gelegenheit zu einem kurzen Spontaninterview mit dem Autor Robert Corvus.
Wir sprachen über seine verschiedenen Werke und vor allem unterschiedliche Fankulturen innerhalb des großen Genres Fantastik.
Doch hört und seht selbst.
Wie der ganze 1. BrühlCon versprüht auch dieses Video leicht den Charme der liebevollen Improvisation 😉

Wir bitten, die Hintergrundgeräusche zu entschuldigen. An besseren Räumlichkeiten für den BrühlCon 2018 arbeiten wir schon.