von Einem, der auszog, um 3000 Perry-Rhodan-Romane zu lesen

Schlagwort: Blogorganisation (Seite 2 von 2)

Der Monat im Rückblick – April 2017

Monat Nummer vier – ich bin immer noch hier. Zeit für einen weiteren Monatsrückblick (Ich bin gespannt, wann mir die schlechten Reime ausgehen. Fünf könnte hart werden …)

Das passierte im Blog:

Mit 12 Artikeln war der April 2017 bis jetzt mein schweigsamster Monat. Das lag an einer ganzen Menge Arbeit, die mir der Sammlungsaufbau bereitet hat. Dem Monat gerecht werdend, habe ich natürlich auch mit einem absolut bierernsten Artikel angefangen. Der Gastank in Neuwied ist mir schon vor Jahren aufgefallen, als wir hierher gezogen sind. Er liegt am Rande der B 42. Nie habe ich bis jetzt dort angehalten. Wozu so ein Blog nicht alles gut ist …
Außerdem gab es im April ein erstes Jubiläum zu feiern: 100 Tage Heftehaufen.

So lief die Leserei:

Ich bin immer noch bei einer Schlagzahl von etwa einem Heft pro Tag. Im April wurde ich sanft darauf hingewiesen, dass ich mich zu Beginn mal anders geäußert hatte. Wie ich mich damals doch geirrt habe …
Tatsächlich fehlt mir etwas, wenn ich nicht täglich in den Weltraum flüchte. Zusätzlich habe ich mir angewöhnt, regelmäßig Ausgleichslektüre zu suchen. Dabei handelt es sich dann in der Regel nicht um SF-Literatur, sondern um Bücher, die ich immer schon mal lesen wollte, und die ein tolles Kontrastprogramm darstellen. Im Moment verschlinge ich die “Poenichen-Trilogie” von Christine Brückner. Sprache, die von Fontane beeinflusst, hintersinnigen Humor transportiert und tolle Figuren vor einem geschichtlich realen Hintergrund erschafft. Unbedingte Leseempfehlung.

Außerdem bin ich fremdgegangen: Maddrax Band 450. Ich kann mir da noch kein Urteil erlauben. Das Setting der Geschichte ist interessant, sprachlich hat es mich nicht überzeugt. Aber das war der Eindruck eines einzelnen Heftes. Die nächsten zwei Nummern werde ich auf jeden Fall noch lesen. Mal schauen, was das wird.

Das macht der Sammlungsaufbau:

Arbeit! Nichts als Arbeit! Und Vergnügen.
Nein, Scherz beiseite. Seit dem 7. April stehen alle Hefte sauber eingetütet und in Kartons verpackt in ihren Regalen. Zu meinem Leidwesen und zu dem meiner Augen und Lunge, stand auf den Regalbrettern LEGO-Zeug, das ich über einen durchaus nicht ganz kleinen Zeitraum nicht abgestaubt habe. Es sind immer noch nicht alle Steine in Kisten sortiert, aber es wird. Ich habe zumindest entdeckt, dass mein Schreibtisch aus Holz besteht. Und ich brauche den Platz auf meinem Tisch für zwei Aktionen im Mai, auf die ich mich schon richtig freue.

Und jetzt zum Vergnügen: Ich habe Martin getroffen, der mir eine große Menge Hefte und Bücher überlassen hat. Perry Rhodan Hefte, Hardcover, Kalender und eine ganze Menge SF-Zeitschriften. Ich konnte bis jetzt einiges sichten, aber noch ruht dieses Papier bei mir im Anbau. Archiviert und in die Sammlung aufgenommen werden die Hefte wohl im Mai oder Juni. Mal schauen. Aber auf den ersten Blick sind eine ganze Menge Sachen dabei, die ich noch nicht oder nur in einem schlechteren Zustand habe. Nochmal Danke, Martin.

Jubiläum – 100 Tage Heftehaufen

Der 11. April ist der 101. Tag des Jahres, wenn man von Schaltjahren mal absieht. Und damit feiert auch der Heftehaufen sein erstes Jubiläum.

Obwohl ich den größten Teil der Hefte schon imDezember 2016 geschenkt bekommen habe, und Unternehmen Stardust tatsächlich an Neujahr 2017 verschlungen habe, so gab es die folgenschwere Ankündigung auf Twitter am Morgen des 2. Januar:

Am selben Abend um 21:58 erschien im Heftehaufen der erste Blogpost.Tja, was machen wir denn da? Unternehmen Stardust am 1.1. – Blogstart am 2.1. – klingt nach einem Doppelfeiertag. So wie Weihnachten und Ostern. Denn um einen Grund zum Feiern ist man ja bei uns im Rheinland nie verlegen. (Meine Tagezählapp läuft übrigens konsequenterweise ab dem 1. Januar 2017)

Ich wollte doch eigentlich nur lesen. Und jetzt sitze ich hier, habe 101 Hefte aufgesaugt, meine Gedanken mit der Welt geteilt, einen Haufen toller Rückmeldungen bekommen. Nette Menschen kennen gelernt und jeden Tag ein Perry Rhodan Heft gelesen. Krass!

Ich möchte mich nach 100 Tagen einfach mal bei allen bedanken, die mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben und immer noch stehen, mir hilfreiche Tipps gegeben haben, interessante Kommentare im Blog hinterlassen haben (auch wenn Blogger da ab und an zu zicken scheint), mich auf fehlende Hefte gestoßen haben, mir von ihren Erfahrungen berichtet haben und immer noch an mich und meine leicht wahnsinnige Idee glauben, obwohl ich noch nicht einmal 5% der Serie geschafft habe. Danke!

Außerdem bedanke ich mich öffentlich bei meiner Frau, die es klaglos ertragen hat, dass ich unsere Wohnung in den ersten zwei Monaten des Jahres 2017 in ein Altpapierlager verwandelt habe. Du bist klasse, tollste Frau der Welt!

Der Monat im Rückblick – März 2017

Monat Nummer drei – vorbei. Mal wieder Zeit für den Monatsrückblick.

Das passierte im Blog: 

Betrachtet man den Blog rein zahlenmäßig, läuft alles wie gehabt. Es scheint eine Art freudige Routine eingekehrt. Doch halt! Die Bloggerei hat mir diesen Monat einige großartige Erlebnisse geschenkt. Als ich beim Sortieren das Loch ab Heft 1322 fand, dauerte es keinen Tag, bis sich jemand meldete und mir einen Kontakt vermittelte, der genau den mir fehlenden Nummernblock abzugeben hatte. Und da sag noch jemand was gegen dieses Internet.
Um Tag der Hefteabholung begab es sich zufällig, das ich Volker Hoff in einer Kölner Pizzeria traf. Ein großartiges Treffen. Und wieder war dieses Internet Schuld. Herrlich.
Richtig Spaß gemacht hat auch die Sache mit dem Computer, die mit der Hilfe aufmerksamer Leser geklärt wurde.

So lief die Leserei:

Die Märzleserei würde ich mit konvulsivisch oder eruptiv beschreiben wollen. Es gab Tage, an denen ich kein einziges Heft gelesen habe. Im Gegenzug habe ich manchen Frühlingstag genutzt, um auf der Terrasse bis zu vier Hefte am Stück zu verschlingen. Auf die Weise bin ich dann wieder auf einen Schnitt von etwa einem Heft pro Tag gekommen. Von Begeisterungsabbruch spüre ich noch nichts.

Das macht der Sammlungsaufbau:

In dieser Hinsicht war der März 2017 ein Monat der Meilensteine. In der Nacht zum 10. März hatte ich den Überblick über alle Hefte. Seit dieser Nacht sind alle Hefte geordnet und in provisorische Kartons verstaut.
Seit dem 13. März ist das große Hefteloch gefüllt. Und seit dem 22. März liegen alle bisher erschienen Perry-Rhodan-Heftromane in Papierform in meinem Arbeitszimmer.
Am 25. März habe ich die fehlenden Kartons und Hüllen aus Koblenz geholt, Seitdem habe ich fleißig eingetütet und seit dem 31.3. ist der komplette Heftehaufen in Hüllen und Kartons geordnet. Lange werde ich mich nicht mehr darum drücken können, endlich die Regale freizuräumen.

Eigene Domain – heftehaufen.de

Heimlich, still und leise habe ich gestern endlich die passende Domain heftehaufen.de konnektiert, um für die Zukunft ein wenig unabhängiger aufgestellt zu sein. Ich bin mit Blogger zwar sehr zufrieden, da es einfach, schnell und funktional ist, aber man kann ja nie wissen, was, in den nächsten zehn oder fünfzehn Jahren so passiert.

Derzeit leitet die Domain nur nach Blogspot um. Sollte sich grundlegend etwas ändern, gebe ich frühzeitig laut.
Jetzt genieße ich erst einmal meinen Sonntag mit Band 73 und scharre schon mit den Hufen, endlich meinen ersten Voltz zu verschlingen.

Ad Astra.

Der Monat im Rückblick – Januar 2017

Wir schreiben den 31. Januar 2017. Der erste Monat meines Literaturprojektes ist um, und so wird es Zeit für den ersten Monatsrückblick.

Das passierte im Blog:

Mit einer Annonce in PR 2886 und diesem Tweet begann alles:

Zwei Touren führten mich von der Eifel nach Franken, was mir meinen ersten Besuch im DB-Museum mit Markus und ein Treffen mit Regina und Rainer einbrachte. Schön wars. Sehr schön sogar.

Eine große Ehre wurde meinem kleinen Projekt schon sehr früh zuteil: Ein Bericht zu diesem Blog erschien im Newsbereich der offiziellen Perry-Rhodan Webseite. Dafür danke ich Klaus N. Frick und Philine-Marie Rühmann herzlich, beide haben mir geduldig jede Frage beantwortet, die ich bis jetzt hatte.

Screenshot: »Copyright by Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt«

Dank dieses Artikels und dank der Unterstützung vieler Leser ist der Heftehaufenblog schon im ersten Monat größer geworden, als ich mir das jemals vorstellen konnte.
Besonders gefreut hat mich auch der Hinweis in Ellerts Stammtisch Post, die ich erst im November abonniert hatte. Vielen Dank nach München für den immer wieder informativen Newsletter.

Ich danke euch allen für das mir und meiner Spinnerei entgegengebrachte Interesse und den regen Austausch, den es in diesem Monat gegeben hat. Auf die nächsten zehn Jahre! 😊

So lief die Leserei:

Gemessen an der Gesamtserie befinde mich noch ganz am Anfang. Aktuell liegt Heft 33 auf meinem Schreibtisch. Das sind für den Januar umgerechnet 1,06 Hefte pro Tag, oder wenn ich den realen Lesestart am 5. Januar nehme, 1,26 Hefte pro Tag. Bei diesem Lesepensum bleibt sogar noch Zeit für andere Literatur. Vielmehr habe ich meine Fernsehzeit radikal zusammengestrichen. Vermutlich werde ich dieses irre Tempo aber nicht halten wollen/können.

Derzeit bin ich fasziniert vom technikbegeisterten Stil der 60er Jahre. Es macht mir großen Spaß, Zukunftsvisionen zu lesen, die schon längst überholt sind.
Außerdem bin ich hin und weg von den alten Werbeanzeigen. Hier werde ich in den nächsten Monaten sicherlich noch einmal genauer hinschauen und versuchen, die ein oder andere Zeile zu schreiben.

Das macht der Sammlungsaufbau:

Nachdem ich nun die richtigen Kartons habe, konnte ich eine kleine Kalkulation bezüglich Platz- und Finanzbedarf anstellen und bin nicht so sehr geschockt, wie ich befürchtet habe. Die nächsten Monate werde ich also darauf verwenden, die Hefte in aller Ruhe einzutüten und in Kartons zu packen. Aktuell habe ich Band 1000 eingepackt, schiebe aber einen kleinen Kartonstau vor mir her.  Ich muss schon sagen, als ich kurz nachgerechnet habe, wann ich Band 1000 lese, ist mir kurz mulmig geworden.

Bis Heft 1000 dauert es noch etwas. Die Kartons gehe ich nächste Woche holen.

Die fehlenden Hefte erfasse ich in einer Evernotenotiz, sodass ich meine Suchliste jederzeit dabei habe. Mein Plan bezüglich der fehlenden Hefte ist eine vollständige Bestandsaufnahme und dann mal ein gezielter Besuch in der Sammlerecke. Das wird aber noch dauern. Auf Flohmärkten wird es dann wohl doch etwas mühsam.

Umstellung der Kommentarfunktion

Hallo zusammen,

ein netter Mensch hat mich gerade darauf hingewiesen, dass er im Heftehaufen keinen Kommentar hinterlassen könnte. Das ist natürlich saudoof. Also das Nichthinterlassen, nicht das Hinweisen, ihr versteht.

Ich habe mich kurz auf die Suche gemacht und bemerkt, dass ich offensichtlich Google+ Kommentare aktiviert hatte, wodurch vermutlich nur G+ Nutzer kommentieren konnten. Das ist saudoof.

Ich habe die Kommentare also umgestellt, dass registrierte Nutzer (inklusive openID) kommentieren können. Jetzt sollte es funktionieren. Es wäre nett, wenn jemand einen Testkommentar hinterlassen könnte, damit ich sehe, ob alles klappt, oder ob ich weitersuchen muss.

Die bisherigen G+ Kommentare werden derzeit nicht angezeigt. Das ist saudoof. Ich werde sie aber manuell importieren. Da fällt mir schon was ein.

Gehabt euch wohl. Ernst Ellert ruft.

Martin

Update:
Ich habe die alten Kommentare jetzt als Screenshot gerettet und unter die jeweiligen Artikel gesetzt. Vielen Dank noch mal, Volker, dass du mich so früh darauf hingewiesen hast. Nach 100 Artikeln wäre das ganze Unterfangen mühsamer geworden.
Außerdem sollte die Kommentarfunktion jetzt auch ohne Registrierung irgendwo funktionieren.

Neuere Beiträge »

© 2022 Heftehaufen

Theme von Anders NorénHoch ↑